Banner1   kopf1   kopf2  
 
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite

Elferliste-Forum » Porsche 911 » Porsche 911 Technik allgemein » Motorrevision (wer, wann, warum, wie teuer?) » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (2): [1] 2 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Motorrevision (wer, wann, warum, wie teuer?)  
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »

Motorrevision (wer, wann, warum, wie teuer?) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

man ließt und hört ja immer wieder mal davon, dass der ein oder andere seinen Motor hat überholen lassen. Bei machen war es dringend notwendig, bei anderen eher nicht. Ich würde daher gerne mal eine Lsite führen, wer wann warum welchen Motor zu welchem Preis hat revidieren lassen. Evtl. bekommt man heriüber auch eine Aussage über die Haltbarkeit der verschiedenen Motortypen (wassergekühlte mal ausgeklammert).
Ich stelle mir das so vor:



Name:

Motortyp (z.B. C1, 930/20/ 231 PS):

Revidiert bei Kilometerstand und Datum:

Revision weil: Kurzer Text mit Schadensbeschreibung

Preis: Evtl. aufgeschlüsselt, wenn weitere Dinge geändert wurden, z.B. 3.8er Umbau

Ergebnis/ Fazit: Zufrieden/Unzufrieden, folgenes würde ich anders machen (bitte auch zu sich selbst ehrlich sein Augenzwinkern )

Arbeiten ausgeführt durch: Name der Werkstatt (Optional)



Am besten kopiert Ihr den mittleren Teil dieses Beitrags und füllt ihn aus. Wenn geung zusammen kommt, würde ich versuchen, dass in einer Liste zu pflegen.
Also, Revidierer, an die Tasten.
07.01.2007 15:47

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Motortyp (z.B. C1, 930/20/ 231 PS): C1, 930/25 / 217 PS (Werkskat)

Art der Überholung: Teilrevision (Zylinderköpfe)
Revidiert bei Kilometerstand: 162.000
Revidiert Jahr: 2005

Revision weil: Geräusche am Ventiltrieb, leichtes Bläuen für 3-4 sec. nach Kaltstart bei längerer Standzeit.
Diagnose -> Ventilführungen ausgeschlagen

Was wurde geleistet:
Druckverlustprüfung durchgeführt
Kipphebelwellen geprüft

Motor aus- und eingebaut
Simmerring für Kurbelwelle erneuert
3 Ventile (Einlass) ersetzt
Ölleitung NW Schmierung ersetzt

Dichtsatz Moor Zylinder Zylinderkopf
Ölschlauch
Schneidring
NW-Simmerring

6 Zylinderköpfe gereinigt und gestrahlt
12 Führungen
9 Ventile geschliffen
12 Sitze gefräst
12 Ventilsitze ausbohren; einpressen und aufreiben

Preis: rd. 3.600 EUR

Ergebnis/ Fazit: Zufrieden. Kein Bläuen mehr, Klackern nicht weg, aber zurückgegangen (ich habe jetzt erst die Ventile nach rd. 4tkm wieder einstellen lassen, lt. Werkstatt waren die teils sehr stramm; die Revidierende Werkstatt sagte, dass man nach rd. 4tkm die Ventile nachstellen muss).

Anders machen? Im Grunde nichts. OK, Bauchgefühl sagt mir, dass ich vielleicht besser ALLE Ventile / Ventilfedern hätte tauschen lassen sollen. Neue Kolbenringe wären evtl. auch nicht verkehrt gewesen. Aber ich habe nun schon mehrfach gehört, dass man sehen kann, ob die Teile was haben oder nicht und vertraue jetzt einfach mal auf die Erfahrungen der Revideure.

Ich habe mich auch damals schon mit dem Gedanken getragen, gleich den ganzen Motor aufmachen zu lassen, aber wozu? Ich hatte dafür keinen Anlasse und hoffe, dass der Motor die nächsten 100tkm gut funktioniert. Dann bin ich wahrscheinlich Mitte fünfzig und es ist nicht mehr weit, bis ich den Wagen als Rentner Schraube für Schraube machen lasse smile
07.01.2007 17:07

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Schön beschrieben! Danke! smile
07.01.2007 17:30

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hi;

Thorsten, klasse Einfall smile

Darf man an die Revidierer Fragen stellen, natürlich nur zum Thema?
Oder soll dafür ein eigener Thread aufgemacht werden?

Gruß

hwp
07.01.2007 17:35

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

H.W., Du kannst Fragen stellen! Augen rollen großes Grinsen
07.01.2007 18:12

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Thorsten Subtil
Schön beschrieben! Danke! smile


Hallo Thorsten,

keine Ursache! Dein Einfall ist eine prima Idee. Ich habe seinerzeit auch viel nachfragen und recherchieren müssen. So baut sich hoffentlich bei reger Teilnahme eine gute Wissensbasis auf.

Als Anregung noch meine Empfehlung, in der Abfrage das Datum der Revision einzufügen (ist insbesondere bzgl. der angefallenen Kosten interessant, denke ich).
07.01.2007 18:21

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Danke für den Vorschlag, ist bereits geändert.
07.01.2007 18:37

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hi;

Frage an Sven:

konkretisiere doch bitte mal "Geräusche am Ventiltrieb".
Ist subjektiv, klar, aber reden wir hier über "Klackern", "Klappern", wärmeabhängig usw.
Das Bläuen beim Anlassen habe ich auch, Ursache sind bei mir ebenfalls die Ventilführungen, nachweisbar(dank Dirk) zumindest an einem Ventil.
Der Wagen hat 165000KM.

Deswegen würde ich aber nicht eine Kopfrevision angehen.
Will hier aber keine Diskussion über Sinn/Unsinn der Revision anzetteln.

Aber das mit dem Geräusch würde mich interessieren.

Ansonsten warte ich auch, natürlich auch aus egoistischem Eigeninteresse(irgendwann kommen wir alle dahin, uns entscheiden zu müssen Augenzwinkern ) die Beiträge ab.

Ich denke, hier wird es eine große Bandbreite an Erfahrungen geben.

Gruß


hwp
07.01.2007 22:33

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich könnte ja viel dazu schreiben, aber mein Motor fällt aus einem einfachen Grund nicht in das Schema. Statt eines unberührten Motors mit etwa 123 000 km erwartete mich nach dem Zerlegen eine Überraschung: Der Motor ist schon einmal komplett zerlegt gewesen, vermutlich aufgrund eines Ventilschadens.

Sogar die Wuchtung der Kurbelwelle war verändert worden. Ein Pleuel war immer noch leicht verdreht, meine Zylinderköpfe wiesen alle deutlich voneinander abweichende Produktionsdaten auf, so dass zu vermuten ist, dass sie nicht im Werk zusammengeführt wurden. Zudem waren schon Führungen gewechselt und ein Kopf dabei zerstört worden, so dass ich einen anderen auftreiben musste.

Die Ventile waren bereits überschliffen worden - und ich entschloss mich deshalb für einen Austausch, die Ventilsitze (leider etwas schief) überarbeitet.

Was mir aber zu denken gab, war der Zustand meiner Kettenspanner, der nicht mehr optimal war. verwirrt

Allein für neue Einlassventile (Auslass sollte man eh tauschen), neue Kettenspanner und die Überarbeitung der Köpfe mit neuen Führungen sowie die Kontrolle der KW und Nachwuchtung (ein Lager wies vergleichsweise hohe Laufspuren auf), Richten des Pleuels kamen rund 1500 Euro zusammen. Gut - Führungen sollte man ohnehin tauschen aber:
Inzwischen soll es die Ventile nur noch bei Porsche selber geben und nicht mehr vom Zulieferer direkt, was die Sache noch einmal um rund 300 Euro verteuern dürfte. Womit man wieder bei rund 1500 Euro ist. großes Grinsen (6 EV-Ventile a 130 Euro, ein Zylinderkopf 200 Euro, Kettenspanner 300 Euro und Arbeitszeit Wuchten und Pleuel 300 Euro - die Preise habe ich auf dem Kopf genannt - die Größenordnung sollte aber passen)

Ach ja, und die einst bei der Reparatur verwendeten Sportfedern waren auch nur noch mau. böse

Gruß

Tobias
07.01.2007 23:01

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Die beiden oben genannten Revisionen waren doch nicht die einzigen hier im Forum, mir sind noch einige mehr bekannt. Auf Leute, an die Tasten...
09.01.2007 17:00

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hoi,

so:

Name: Dirk Michel

Motortyp: SC 930/10 204 PS):

Revidiert bei Kilometerstand und Datum: 196.000km / 3.2005

Revision weil: Bläute bei Kaltstart, Leistungssteigerung, Misstrauen gegen den Mechaniker des Vorbesitzers (1 Stehbolzen von 24 erneuert böse )

Getauschte Teile / ausgeführte Arbeiten:

12 Ventile erneuert, 12 Ventilführungen erneuert, 12 Sitze gefräst,
Kolben u. Zyl. vermessen, alle Kolbenringe erneuert,
Kurbelwelle u. Kurbelgehäuse vermessen, alle Lager erneuert,
Zwischenwellenlager erneuert,
Pleuel u. Kolben ausgewogen u. vermessen, Pleuellager erneuert
Alle 24 Zylinderstehbolzen gegen die vom 993 getauscht,
alle 12 Stehbolzen der Auslasskanäle ausgefräst und mit "Time-Sert" Hülsen gegen neue getauscht,
Nockenwellenkästen geplant, Brennräume der Zyl.-Köpfe ausgelitert und Köpfe geplant.
Steuerketten und Kettenspanner erneuert
Einlass- und Auslasskanäle der Zylinderköpfe feinbearbeitet
Nockenwellen gegen C2 Wellen getauscht,

Jede Menge Kleinteile, wie Motorverblechung, Generator ("Kleinteil" - LOL großes Grinsen ), Riemenscheiben u. Div. Sensoren u. Schalter erneuert.


Preis: Nur E-Teile ca. 4500,- / Arbeitszeit ca. 80 Stunden

Ergebnis/ Fazit: Zufrieden, läuft sauber, war wegen übertriebener Pingeligkeit aber recht teuer und der Meister der Werkstatt ist manchmal etwas knurrig.

...folgenes würde ich anders machen: Die 964er Nockenwellen gegen "bessere" tauschen. Freude

Arbeiten ausgeführt durch: na, wer wohl...: Michel und Partner
Bilder sind unter "Specials"
10.01.2007 09:38

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hallo Dirk!
War das Getriebe gut? Wenn es bei mir mal zu einer Revision kommt bist Du die erste Adresse! Zunge raus
Gruss René
10.01.2007 12:32

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hi Dirk!

Ich kann den Meister der Werkstatt gut verstehen. großes Grinsen

Gruß

Tobias
10.01.2007 13:07

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von René Andrasko
Hallo Dirk!
War das Getriebe gut? Wenn es bei mir mal zu einer Revision kommt bist Du die erste Adresse! Zunge raus
Gruss René


Hi René,

nein, das Getriebe war auch auseinander, aber das war hier ja nicht gefragt... großes Grinsen (es hatten sich aber nur die Schaltgabeln verstellt, von selbst oder durch unqualifiziertes Herumgefummel blieb im Dunkeln...)
10.01.2007 13:23

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hi Dirk;

was passiert bei "verstellten" Schaltgabeln?

Gehen die Gänge schlecht rein?
bzw.
Springen Gänge unter Last raus?

Danke vorab.

Gruß

hwp.
10.01.2007 17:50

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hi HWP,

die Gänge lassen sich nicht so leicht schalten, wie es sein sollte.
in meinem Fall war das die Schaltgasse vom 1. und 2. Gang.
11.01.2007 08:52

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Hans Werner Pauli
Hi;

Frage an Sven:

konkretisiere doch bitte mal "Geräusche am Ventiltrieb".
Ist subjektiv, klar, aber reden wir hier über "Klackern", "Klappern", wärmeabhängig usw.
...


Hallo Hans-Werner,

die Geräusche würde ich als "Klackern" bezeichnen. Vor der Revision waren diese direkt nach Kaltstart zu bemerken und verschwanden auch nicht.
Geräusche zu beschreiben ist immer etwas schwierig. Zur Abgrenzung kann ich nur sagen, dass es sich nicht so deutlich nach Ventil"klappern" angehört hat, was man - meine ich - leicht in die Rubrik "falsches Ventilspiel" einordnen kann.

Nach der Revision läuft der Motor im kalten Zustand fast völlig frei von mechanischen Neben-Geräuschen, jetzt habe ich bei warmem Motor zwischen 2.000 und 3.000 U/m leichte Klackergeräusche auf der rechten Zylinderbank (wenn mein Gehör mir keinen Streich spielt und nicht irgendwelche Resonanzen das vorgaukeln). Ich muss allerdings ergänzen, dass ich seit der letzten Inspektion mit Ventilseinstellung (die erste V.-Einstellung nach der Überholung) erst einmal länger gefahren bin bei kaltem Wetter - d.h. die aktuelle "Motorgeräuschlage" bleibt zu prüfen.

Aber zurück zum Anlass der Revision: Bei der letzten Inspektion vor der Überholung wurde ich von der Werkstatt darauf hingewiesen, dass die Ventilgeräusche auch nach Einstellung nicht wegzubekommen waren und dass einige Ventilführungen vorauss. verschlissen seien.
Dies hat dann die anschließende schrittweise Überprüfung auch ergeben. Zuerst wurden die Kipphebelwellen auf Spiel überprüft, und dann zeigte sich anschließend deutliches Spiel in den Ventilführungen.

Mir wurde erläutert, dass bei zu großem Spiel der Ventile in den Führungen entstehende Hitze nicht mehr ordentlich abgeführt werden kann und es sein kann, dass dadurch hervorgerufen Ventile brechen können und dann ein recht kapitaler Schaden entstehen kann.
Ich habe bewusst immer "kann" geschrieben. Keiner gibt Garantien, was passiert wenn. Möglicherweise hätte ich auch noch 1000ende km ohne Schaden weiterfahren können (zumal ich fairerweise erwähnen muss, dass ich denke, mein Fahrzeug durchaus nicht allzu starken Belastungen auszusetzen; z.B. das Drehzahlniveau, mit dem ich unterwegs bin, liegt recht selten über 6.000 U/m). Die Geräusche am Ventiltrieb habe ich, wenn ich zurückdenke, seit Kauf mit 143tkm wahrgenommen...

Es ist letzten Endes die Gewissensentscheidung, die man für sich treffen muss: Gehe ich das Risiko ein, oder unternehme ich etwas?
Genauso wie sich mir die Frage stellte, ob ich den Motor komplett auseinandernehmen lasse, um die totale Sicherheit über den Zustand zu bekommen. Wenn ich mir Tobias' Erfahrungen vergegenwärtige, ist das sicher eine Option. Wenn ich nochmal die Entscheidung treffen müsste, wie weit ich gehen will, wer weiß?

P.S. Weiß einer von Euch, ob bei einer Teilrevision die Kettenspanner / Steuerketten automatisch mit überprüft werden (können)???
13.01.2007 11:14

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hallo Sven!

Ja, das kann man - da die Köpfe und NW ja unten sind.

Gruß

Tobias
13.01.2007 14:28

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Hi Thorsten,

hier mein Bericht:

Motortyp 2.7 L 165 PS (US-Modell 1974)

Revidiert bei Kilometerstand und Datum: in 03/06 bei 85.000 km (nur 15.000 km zwischen 1977 und 2005)

Revision weil: Nach der winterlichen Standzeit hat sich der Luftfilterkasten mit einer Fehlzündung verabschiedet (ein Klassiker ... unglücklich ). Da der Motor an den Rücklaufrohren und den Ventildeckeln deutlich Öl verlor und auf hydr. Kettenspanner nachgerüstet werden sollte, hab ich jedenfalls die Perepherie überholen lassen.

Preis: € 3.500 (brutto) für Dichtigkeitsprüfung (Werte zwischen 80 und 90 Prozent; danach fiel die Entscheidung, ihn nicht auf zu machen); natürlich Luftfilterkasten, neue Rücklaufrohre (teloskop), hydr. Kettenspanner, Ventildeckel, neue Kupplung, sämtliche Einstellarbeiten, Öl und jede Menge Kleinmaterial

Ergebnis/ Fazit: War nach 12 Monaten die erste richtige Reperatur. Seit dem läuft er erstklassig. Der Motor ist nicht komplett dicht, tropft aber nur minimal. Ölverbrauch im Normalbetrieb null, bei richtiger Beanspruchung vielleicht 0,1-0,3 L / 1000 km. Würde heute aber ein Rücklaufventil mit einbauen lassen, um neuerliche Fehlzündungen zu verhindern.

Arbeiten ausgeführt durch: Niermann Fahrzeugtechnik in Aachen - kompetent, kundenorientiert, nimmt sich Zeit - bin zufrieden.


Ich fahre gern sportlich, pflege den Wagen aber möglichst penibel und gehöre wahrscheinlich zum neurotischen Oh-Gott-wird-der Morgentau-auf-der-Straße-den-Elfer-zum-Rostfraß-machen?-Typ unglücklich . Da wäre natürlich ein komplett revidierter Motor (inkl. Getriebe) mit allen Schikanen schöner - so ist´s aber auch prima Freude
04.03.2007 16:23

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Dirk Gratzel
Hi Thorsten,

hier mein Bericht:

Motortyp 2.7 L 165 PS (US-Modell 1974)

Revidiert bei Kilometerstand und Datum: in 03/06 bei 85.000 km (nur 15.000 km zwischen 1977 und 2005)
...
Preis: € 3.500 (brutto) für Dichtigkeitsprüfung (Werte zwischen 80 und 90 Prozent; danach fiel die Entscheidung, ihn nicht auf zu machen); natürlich Luftfilterkasten, neue Rücklaufrohre (teloskop), hydr. Kettenspanner, Ventildeckel, neue Kupplung, sämtliche Einstellarbeiten, Öl und jede Menge Kleinmaterial

...



Hm,

ich glaube es war nach einer Revision gefragt, ein paar Kettenspanner, Rücklaufrohre und Dichtungen erneuern ist keine Solche, das sind höchstens die üblichen Reparaturen bei den alten Elfern
07.03.2007 13:11
Seiten (2): [1] 2 nächste » Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Elferliste-Forum » Porsche 911 » Porsche 911 Technik allgemein » Motorrevision (wer, wann, warum, wie teuer?)

Impressum

Powered by Burning Board 2.2.1 © 2001-2004 WoltLab GmbH