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Kosten für H-Kennzeichen


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31 Antworten in diesem Thema

#1 sven_c1

sven_c1

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Geschrieben 26 September 2017 - 18:54

Hallo zusammen,

ein kurzer Erfahrungsbericht meinerseits bzgl. H-Kennzeichen und den damit verbundenen Gutachten:

Mein Fahrzeug wurde vom TÜV Nord begutachtet.
Bezahlt habe ich
  • für das H-Gutachten nach §23 StVZO => 136 EUR inkl. USt.
  • für die HU (ohne AU) => 74,35
In Summe also 210,36 EUR (zzgl. separat von meiner Werkstatt durchgeführter AU).

Eigentlich hätte ich erwartet, dass 1. auch die HU umfasst. Dem ist nicht so. Zumindest beim TÜV Nord, wie mir beim Nachfassen bei der Kundenbuchhaltung erklärt wurde. Mir blieb nur der Hinweis, dass die Darstellung auf deren Webseite mindestens missverständlich ist (https://www.tuev-nor...tipps/oldtimer/).


Dann noch eine kleine Kuriosität: Da mein Wagen üblicherweise erst im April 2018 wieder für die HU fällig wäre und er mit den alten Kennzeichen vorgeführt wurde, hat der Gutachter im HU Protokoll festgehalten: "HU-Plakette: NEIN", "nächste HU: 04/2018".

Als ich ihn darauf ansprach, sagte er mir, dass sei ja auch so alles korrekt. Wenn die Zulassungsbehörde sich querlege, solle ich ihn anrufen, er würde das dann erklären.

Tja, was soll ich sagen, die Sachbearbeiterin in der Zulassungsstelle legte sich quer: "Ich kann doch nicht auf Zuruf irgendein Datum erteilen". Mein freundlicher Hinweis, dass nach meinem Verständnis eine HU bei PKW und bestandener Prüfung immer 24 Monate gilt, hat sie dann - nach Rücksprache mit ihrer Vorgesetzten - milde gestimmt...
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Viele Grüße,


Sven

Porsche 911 Carrera 3.2 Bj. 1987 / Mj. 1988 - EURO 2 Kat - 930/25 Motor - Bilstein Sportlich Straße - 15 Zoll Bereifung - Originalzustand

#2 Juergen Hofmann

Juergen Hofmann

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Geschrieben 26 September 2017 - 20:58

Nabend,

 

also da passt was nicht.

Man kann doch auch vor Ablauf der "alten" HU eine neue HU machen, bekommt dann ein neues Auslaufdatum der neuen HU und auch eine neue Plakette.

Das macht man beim Verkauf doch auch gerne, nochmal zur HU, egal ob noch ein paar gültige Monate drauf sind, weil sich das mit zwei Jahren gültiger HU besser verkauft.

 

Ich denke, da hat Jemand gepennt.

 

Gruß

Jürgen


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#3 Hans Werner Pauli

Hans Werner Pauli

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Geschrieben 27 September 2017 - 08:04

Hallo;

 

dazu mal eine Grundsatzfrage:

-macht es überhaupt Sinn, ein geregelter KAT, Euro 2 Auto auf H-Kennzeichen umzuschlüsseln?

 

Finanziell doch wohl nicht.

 

Wegen besonderer Versicherungsbedingungen?

Wegen "drohender" Fahrverbote?

 

Oder weswegen?

 

Gruß

 

hwp



#4 Tom Sch

Tom Sch

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Geschrieben 27 September 2017 - 08:05

Servus,

 

letzte Woche DEKRA Süd - H-Kennzeichen Abnahme inkl. HU mit AU kostet 140 EUR!

HU läuft immer ab dem erfolgreichen Prüfen... ...irgend ein hin und her geschiebe gibt es da nicht.

 

Grüße

 



#5 Detlef

Detlef

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Geschrieben 27 September 2017 - 08:46

Hallo,

 

HU bestanden bedeutet immer neue Plakette, d.h. der Prüfer muss (müsste) eine Plakette mit dem aktuellen Prüfmonat entsprechend kleben.

 

Für das H-Gutachten ist eine HU Voraussetzung. Die HU wird natürlich als separater Posten extra berechnet. <_< . D.h., ohne durchgeführte HU kein H-Gutachten.

 

In Deinem Fall mit der Plakette wollte der Prüfer wohl das Kleben sparen, da ja bei der Zulassung mit neuen Schildern ohnehin neue Plaketten geklebt werden und somit die neue Plakette auf dem alten Schild (im Extremfall eine Stunde nach dem Kleben...) gleich wieder entwertet würde. Ich hatte auch schon solche Fälle, je nach Denkvermögen der sachbearbeitenden Person mit oder ohne Diskussion.


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Viele Grüße

 

Detlef


#6 Tom Sch

Tom Sch

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Geschrieben 27 September 2017 - 11:05

Die Abnahme fürs H-Kennzeichen beinhaltet automatisch eine HU. Einzeln nur ein H-Gutachten gibt es nicht...

Zumindest ist das bei der DEKRA in Bayern so...

 

Grüße


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#7 sven_c1

sven_c1

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Geschrieben 27 September 2017 - 23:56

-macht es überhaupt Sinn, ein geregelter KAT, Euro 2 Auto auf H-Kennzeichen umzuschlüsseln?

Finanziell doch wohl nicht.

Wegen besonderer Versicherungsbedingungen?
Wegen "drohender" Fahrverbote?

Hallo Hans-Werner,

in der Tat habe ich eine Weile überlegt, ob sich die Angelegenheit wirklich ‚lohnt‘.
Wie richtig angemerkt, ist der Vorteil bei einem nach EURO2 schadstoffarmen Fahrzeug in der KFZ-Steuer vernachlässigbar.
Um beim Geld zu bleiben: meine Versicherung (ADAC Classiccar, 2014 Police abgeschlossen) differenziert nach dem Alter: ab 30 Jahren seit EZ werden die Tarife angepasst - in meinem Fall war das eine signifikante Senkung (über 40% weniger). Die Zuteilung des H-Kennzeichens war keine Voraussetzung dafür.

Für mich persönlich war einzig ausschlaggebend, dass ich in Bezug auf Fahrverbote das Gefühl habe, damit tendenziell am besten für zukünftige gesetzgeberische Novellen gerüstet zu sein (Bestandsschutz). Die Zeit wird zeigen, was sich die nächste Koalition in Berlin einfallen lässt.
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Sven

Porsche 911 Carrera 3.2 Bj. 1987 / Mj. 1988 - EURO 2 Kat - 930/25 Motor - Bilstein Sportlich Straße - 15 Zoll Bereifung - Originalzustand

#8 sven_c1

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Geschrieben 28 September 2017 - 00:00

Bzgl. Gebührenerhebung bleibt festzuhalten, dass offenkundig hier erhebliche Unterschiede bestehen.
Mal ist die HU im Preis inbegriffen, mal nicht. Beim TÜV Nord gilt letzteres.

Die geistige Flexibilität einzelner Menschen und die Befähigung zur eigenständigen Interpretation von Sachverhalten - und dem Treffen von entspr. Entscheidungen - ist auch durchaus individuell zu sehen...
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Sven

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#9 Detlef

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Geschrieben 28 September 2017 - 10:35

Nochmal klar zu meinem Kommentar oben: Beim TÜV Süd sowohl in Bayern als auch in Hessen ist für H-Gutachten eine HU notwendig. Die HU und das H-Gutachten sind aber jeweils zu zahlen. Es gibt dort keinen Kombitarif oder ähnliches.

 

Was man machen kann (habe ich bei einem aktuellen Fall):

TÜV fällig im Februar 2017, H-Zulassung möglich ab Oktober 2017; H-Gutachten darf bei Zulassung in Hessen nicht älter als 6 Monate sein, also habe ich die HU erst im Mai mit H-Gutachten gemacht und bin dann von März und April nicht damit gefahren. Alternativ hätte ich im Februar HU und dann im Oktober nochmal HU mit H-Gutachten machen lassen müssen, was mir ehrlich gesagt zu viel des Guten war.


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Detlef


#10 sven_c1

sven_c1

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Geschrieben 28 September 2017 - 12:56

[..] Beim TÜV Süd sowohl in Bayern als auch in Hessen ist für H-Gutachten eine HU notwendig.

 

Das ist bundeseinheitlich gleich geregelt, s. §23 StVZO:

"[..]Im Rahmen der Begutachtung ist auch eine Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung nach § 29 durchzuführen, es sei denn, dass mit der Begutachtung gleichzeitig ein Gutachten nach § 21 erstellt wird [..]"

Quelle: https://www.gesetze-..._2012/__23.html

 

... Nur die Vergebührung ist offenbar im Sinne der Marktwirtschaft "flexibler".

Ähm, ich sehe, auch für die Vergebührung gibt es eine gesetzliche Grundlage (Ziffer 413 ff. im Link unten).

Ich muss mal für meinen Fall den Rechner bemühen, dafür benötige ich Ruhe...

 

https://www.gesetze-...R009800011.html

 


Viele Grüße,


Sven

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#11 sven_c1

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Geschrieben 28 September 2017 - 22:58

Nach meiner Lesart der Gebührenordnung kommt Ziffer 413.4.1 (KFZ bis 3.5t) für den Elfer zum Tragen.
Das sind
- für das Gutachten nach §23: 87,40 EUR
- für die HU: 29,40 - 46,10 EUR.

Also im worst case ( wenn ich unterstelle, dass noch USt aufzuschlagen ist): 158,87 EUR. Ohne 19% wären es 133,50 EUR, ein Satz, der schon öfter erwähnt wurde.

Habe ich da einen Denkfehler, oder passt meine Rechnung?
Wenn ja, werde ich wohl noch mal den TÜV Nord behelligen...
Viele Grüße,


Sven

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#12 Tom Sch

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Geschrieben 28 September 2017 - 23:05

...

letzte Woche DEKRA Süd - H-Kennzeichen Abnahme inkl. HU mit AU kostet 140 EUR!

...



#13 Thomas Zimmermann

Thomas Zimmermann

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Geschrieben 04 Oktober 2017 - 20:46

War im Juli 2017 bei GTÜ zum H-Gutachten incl. HU. 140 Euro´s


...und kost Benzin auch 3 Mark, zehn...

#14 Udo Jeske

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Geschrieben 10 Oktober 2017 - 14:35

Am 1.08.2017 bei der DEKRA in Ratingen ( Kreis Mettmann bei D´dorf):

 

HU + AU ( G-KAT ) + §23 StVZO ( H-Gutachten ): 131,00 EURO :)


Gruß aus D´dorf

 

Udo


#15 Hans Werner Pauli

Hans Werner Pauli

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Geschrieben 10 Oktober 2017 - 18:26

Hi;

 

nun beantworte ich mir meine Frage mal selbst ;)

Habe mich schlau gemacht.

 

Mit H-Kennzeichen wird eine pauschale Steuer in Höhe von 191,-- Euro berechnet.

Ich zahle aktuell 235,-- Euro für den 3.2.

Das rechnet sich nicht wirklich.

Aber beim nächsten TÜV/AU könnte man die H Abnahme ja mit abwickeln.

 

Aber jetzt kommt das "Totschlag Argument"!

Mein seit 22 Jahren benutztes Wunschkennzeichen müsste ich abgeben :(

Wir hier im MTK Kreis haben keinen Platz für MTK+2Ziffern und 3 Zahlen+H

Logisch endet mein Kennzeichen mit 911!

 

Also, bis zum gültigen Fahrverbot( oder einer krassen Steuererhöhung) für "Nicht-Oldtimer" verzichte ich aufs H(und eventl. sinnfremde Diskussionen mit TÜV/DEKRA Prüfern).

 

Gruß

hwp



#16 Juergen Hofmann

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Geschrieben 10 Oktober 2017 - 21:34

:D

Deswegen bin ich vor zwei Jahren auf ein Kennzeichen ohne die kompletten Initialen JH umgestiegen und habe nur noch das J und mache mir das H nächstes Jahr hinter der 911 dran

 

Gruß

Jürgen


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#17 Udo Jeske

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Geschrieben 11 Oktober 2017 - 07:13

Am 1.08.2017 bei der DEKRA in Ratingen ( Kreis Mettmann bei D´dorf):

 

HU + AU ( G-KAT ) + §23 StVZO ( H-Gutachten ): 131,00 EURO :)

 

Am 21.05.2013 bei der DEKRA in Ratingen ( Kreis Mettmann bei D´dorf ):

 

HU + AU ( ohne KAT ) + § 23 StVZO ( H-Gutachten ): 125,00 EURO :rolleyes:


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Gruß aus D´dorf

 

Udo


#18 Udo Jeske

Udo Jeske

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Geschrieben 11 Oktober 2017 - 10:01

Am 14.07.2016 bei der DEKRA in Ratingen ( Kreis Mettmann bei D´dorf ):

 

HU + AU ( ohne KAT ) + § 23 StVZO ( H-Gutachten ): 127,00 EURO B)


Gruß aus D´dorf

 

Udo


#19 sven_c1

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Geschrieben 12 Oktober 2017 - 20:02

Hallo zusammen,

folgendes schreibt mir Herr Böhnke, seines Zeichens Regionalleiter Region Rhein/Ruhr, auf meine Nachfrage, inwiefern die Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) bei deren Bepreisung ihrer Leistungen Anwendung findet:

„[..] selbstverständlich berücksichtigen wir die GebOSt. Alle Gebühren sowohl für die Technische Prüfstelle als auch für die Überwachungsorganisation, die wir unseren Kunden berechnen, sind von der Aufsichtsbehörde genehmigt. Ihre Untersuchungen sind im Rahmen der Überwachungsorganisation, wahrscheinlich im Außendienst, durchgeführt worden. Für die Überwachungsorganisation gilt nicht die GebOSt. Hier gilt eine anderes Preistableau. Die entrichteten Gebühren entsprechen dem Preistableau der Überwachungsorganisation und sind korrekt berechnet worden.“


Mit seiner Mutmaßung, dass mein Wagen im Außendienst begutachtet wurde, hat er Recht.

Aha ;-)
Viele Grüße,


Sven

Porsche 911 Carrera 3.2 Bj. 1987 / Mj. 1988 - EURO 2 Kat - 930/25 Motor - Bilstein Sportlich Straße - 15 Zoll Bereifung - Originalzustand

#20 Frank 911

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Geschrieben 15 Februar 2019 - 12:39

Also, mein 911 Bj. 2/1989 hat sein H-Gutachten bekommen,  :wub:  allerdings schon im Januar. Nun hat er auch neu TÜV (separates Papier, separate Rechnung), und dies logischer Weise bis 1/2021. Die "alten" Schilder wurden auch nicht mit der neuen TÜV-Plakette versehen.

 

Da ich aus zeitlichen Gründen noch nicht zur Zulassungsstelle kam, habe ich folgende Frage: wie lange ist das H-Gutachten gültig?

 

LG Frank


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