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Mein "neues" Alltagsauto, Mercedes 190E


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81 Antworten in diesem Thema

#1 Wanderdüne

Wanderdüne

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 08:56

Hi zusammen,

 

so, nachdem die Katze ja jetzt aus dem Sack ist, will ich das Auto mal im Detail vorstellen bzw. meine Beweggründe für den Kauf erläutern.

 

Das Auto selbst:

 

Es handelt sich um einen weißen 190E, Bj, 1990, 118 PS, 4 Gang Handschalter, Schiebedach, Fensterkurbeln, Stahlfelgen mit Radkappen und original Beckerradio aus Rentnerhand, nachweislich scheckheftgepflegt mit 102.000 km und Euro2-Kit.

Das Fahrzeug befindet sich in einem sensationellen Zustand, keine Beulen, Dellen durchgesessene Sitze, Ölundichtigkeiten, nichts dergleichen. Alles funktioniert und fühlt sich stabil an, Reifen (Sommer- und Winter) fast neu, ebenso die Bremsen.

So gut, wie ein unrestauriertes Auto mit der Laufleistung in dem Alter nur sein kann.

Es muss wohl auch noch mal eine zusätzliche Hohlraumkonservierung durchgeführt worden sein, jedenfalls ist an einigen Stellen Wachs, wo es aber Werk nicht hingehört.

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#2 Wanderdüne

Wanderdüne

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 09:03

Meine Verbindung zu dem Auto:

 

Die, die mich hier aus der Runde seit fast 20 Jahren kennen wissen, dass ich einen Zwilling davon hatte. 1993 hatte ich mir einen WEISSEN 190E, Bj 1991, damals 15.000 km mit  122 PS und ebenfalls Schiebedach und Fensterkurbeln gekauft und habe dieses Auto bis 2004 und Kilometerstand ca. 265.000 gefahren. Anschließend hat ihn meine Bruder übernommen. Ihm ist irgendwann bei Kilometerstand 377.000 der Tacho stehengeblieben und 2012 hat er ihn verkauft. Mechanisch war das Auto immer noch o.k., ich hatte im ersten Jahr einen Wasserpumpenschaden auf Garantie und ansonsten nur 3 mal Bremsen und Auspuff. Klar, die vorderen Federn waren mal gebrochen (bekannte Schwachstelle), die Dämpfer waren auch durch aber die Innenausstattung sah immer noch super aus und war nicht durchgesessen. Ansonsten: Keine Liegenbleiber oder sonstigen Stress, einfach nur Fahren bei rund 8 Litern Super.

Er war allerdings nach 11 Taunuswintern mit teilweise 6 Monaten Salz auf dem Hohen Feldberg (meine damalige Dienststelle) doch arg verrostet. Er hatte bis zuletzt zwar noch TÜV aber eine komplette Instandsetzung oder Restaurierung wäre Unsinn gewesen.

http://www.autobild....01-1929883.html

 

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#3 Wanderdüne

Wanderdüne

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 09:06

Der Verkäufer und wie ich zu diesem Auto komme:

 

Wer den Smart-Thread gelesen hat, weiss, dass ich diesen von einem befreundeten Werkstattbesitzer und ehemaligen Mercedes-Meister gekauft hatte, wo auch mein alter 190E bis zuletzt durchgängig in der Wartung war.

Vor knapp 2 Jahren war ich bei Ihm in der Reifenlagerhalle und da stand in der Ecke besagter „neuer“ 190er. Ich bin um das Auto rum und war sofort vom Zustand begeistert. Wer mich kennt, weiss auch, dass die Latte dafür bei mir recht hoch liegt, vor allem vor dem Hintergrund, dass ich nach all den Jahren weiß, worauf man bei dem W201 achten muss.

Auf meine Frage „Was ist das denn?“ kam als Antwort: “ Ein langjähriges Kundenauto (seit 2007), habe ich der alten Dame nach dem Tod ihres Mannes abgekauft, ich mach‘ noch ein paar kosmetische Sachen und fahr ihn dann selbst“.

Meine Antwort war sofort: „Wenn Du den mal verkaufen willst, melde Dich bei mir“.

Wie das so ist, sieht mein Bruder letzte Woche zufällig dieses Auto in mobile stehen.

Also habe ich gleich nachgefragt, vor allem warum er sich nicht gemeldet hat: „Ich dachte, das war halt so daher gesagt, wie man das manchmal so macht. Du hast doch den smart…“

Aber mir war das natürlich ernst.

Ganz ehrlich: Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir nach Inseratsichtungen zwischen Hamburg und München einen alten 190er anzusehen, werweisswohin zu fahren, Probefahrten zu machen, zu verhandeln etc.. Aber wenn einem so etwas mit diesem Hintergrund über wen Weg läuft- quasi zuläuft- muss man zugreifen.

Ich habe das Auto diese Woche zu Probe (das geht halt auch nur, wenn man sich über 30 Jahre kennt), um für mich zu entscheiden, ob ich das mit dem zeitlichen Abstand wirklich noch will… und ich muss sagen „Ja- sogar mehr als früher“

 

 

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#4 Wanderdüne

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 09:10

Das Fahrgefühl:

 

Was soll ich sagen? Ihr kennt sicher noch alle die Mercedes Werbung vor einigen Jahren, wo einer gehetzt und gestresst irgendwo in der Welt in ein Taxi steigt, die Tür hinter sich zu macht und all der Stress schlagartig draußen bleibt. „Nach Hause kommen“  oder so ähnlich.

So war das letzte Woche auch bei mir, es war wie eine Zeitreise von 25 Jahren. Alles ist einem vertraut, man weiss, wie es funktioniert, wie es sich anhört und anfühlen muss. Ich öffne die Haube und kenne jedes Teil im Motorraum, ich weiß genau, wo ich hinschauen muss und wo die Schwachstellen sind.

Auch das Fahrgefühl ist einem vertraut, wobei es mir heute komfortabler vorkommt als damals, kann aber auch am damaligen „sportline“ Fahrwerk gelegen haben. Wobei: Alt-Benz und Sport sind zwei Dinge, die nicht wirklich zusammenpassen. Überhaupt muss ich sagen, dass auf dem reinen Komfortsektor durch die modernen 18,19 und 20-Zöller mit Runflats vieles unwiederbringlich verlorengegangen ist. So eine 15-Zoll-Felge mit 65er Querschnitt ist vom Abrollkomfort mit den heutigen Vollgummis nicht zu vergleichen.

Auch die indirekte Lenkung, mit der man nur grob die Richtung vorgibt und die weichen Sitze sorgen für ein  heute unbekanntes Komforterlebnis. Dass hier nichts piept (außer dem Lichtschalter), gongt oder sonst irgendwie dauernd meine Aufmerksamkeit fordert und mich ablenkt, empfinde ich auch als äußerst angenehm.

Überhaupt ist das ganze Fahrgefühl auf Entschleunigung pur ausgelegt, dafür sorgt auch der sauber und rund laufende aber träge Motor, eine echte Wanderdüne. In einer Zeit, wo auf den meisten Landstraßen hier Tempo 70 verordnet ist, kann man damit sehr gut leben, auf der Autobahn stellen sich automatisch rund 120-130 km/h ein

Überhaupt muss ich feststellen, dass mir das Auto heute mehr entgegenkommt, als vor 25 Jahren. Das liegt mit Sicherheit auch am eigenen Alter. Damals, mit 27, war ich auf den Elfer fixiert, heizen, ballern, es krachen lassen. Der 190er war die zuverlässige aber stinklangweilige Alltagsrutsche für die täglichen 100 km Arbeitsweg. Heute, mit 52, ist man doch eher in der damaligen Zielgruppe für das Auto  angekommen.

 

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#5 Wanderdüne

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 09:13

Die Beweggründe:

 

Als ich den smart 2013 kaufte, war das nach der Pleite mit dem A-Klasse Diesel („Elche“, W 169) eher als kurzfristige Übergangslösung gedacht . Bis zur 100.000er Grenze wollte ich den eigentlich nie fahren, aber es bestand auch keine Notwendigkeit zu wechseln, weil ich bis zuletzt damit zufrieden war. Allerdings habe ich in dieser Zeit für längere Strecken recht konsequent vom Mietwagenangebot von sixt und Europcar Gebrauch gemacht und mir alles Mögliche ausgeliehen. Das ging vom Golf/Audi A3 Diesel über Opel Insignia, C-Klasse bis zum 730d (und alles Mögliche dazwischen)  im März, um mal alle möglichen Assistenzsysteme und Fahrhilfen zu testen. Alle diese Autos fahren sich ganz gut bis sehr gut, machen mich aber emotional überhaupt nicht an. Im Gegenteil, sie nerven häufig mit Details, die ich nicht will und schon gar nicht brauche und fordern Aufmerksamkeit von mir, die ich besser für das Fahren an sich verwende. Und die meisten sind mir auch einfach zu groß, zu sperrig, zu unübersichtlich, vor allem für die Stadt und das Parkhaus. Ich habe z.B. gehört, dass der neue Touareg 7cm breiter und 4 cm länger werden soll. Prost! Wo soll das hinführen? All diese Details hier im Einzelnen aufzuführen, würde den Rahmen sprengen, deshalb lassen wir es dabei: Sie packen mich emotional nicht an, ich bekomme zu dieser Technik keine echte Beziehung/Verständnis und bin schon gar nicht bereit, womöglich ein ganzes Jahresgehalt für so etwas hinzublättern. Da kam der 190er völlig unerwartet aber gerade rechtzeitig dazwischen.

 

 

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#6 Wanderdüne

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 09:13

Das Ziel:

 

Erklärtes Ziel ist es jetzt, das Auto zu übernehmen und als Alltagsklassiker das ganze Jahr zu fahren. Und zwar nicht als Verbrauchsauto wie den ersten, sondern im Werksmuseumszustand um dann 2020 das H-Kennzeichen zu erhalten. Wie lange ich das machen werde, darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Im Prinzip steht er so gut da, dass ich gar nichts machen müsste, lediglich 2 Lüftungsdüsen  werden noch erneuert, die sind etwas altersschwach. Über eine Hohlraum- und Unterbodenkonservierung mache ich mir Gedanken, eben wegen des geplanten Ganzjahreseinsatzes. Dass das für mich kein Neuland ist, wisst ihr aus Hohlraumthread für meinen Elfer. Die Karosseriestruktur incl. Schwachstellen ist mir auch recht gut bekannt. Interessanterweise biete unser ortansässiger Mercedeshändler im Rahmen seines Classic-Programms genau das an https://www.kunzmann...statt/oldtimer/ .

Die Ersatzteilversorgung bei Mercedes ist hervorragend, wenn auch teilweise selbst für die Volumenmodelle nicht mehr ganz billig, das hat teilweise fast porscheähnliche Züge angenommen. Aber die Solidität des gesamten Autos ist ja fast sprichwörtlich, so dass das Risiko größerer Nutzungsausfälle und Reparaturkosten hier sehr überschaubar bleibt.

Wie seht Ihr das ganze?

 

 

 

 

 

 

 


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#7 d911o

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 09:32

Hi Thorsten,

Applaus, Applaus!

Ich kann deine Beweggründe samt Ziel gut nachvollziehen, deine Schilderungen zu den Verkehrs''Umständen'' in deiner Wohn- und Arbeitsumgebung habe ich noch in Erinnerung. Sehr schön, dass du das für dich passende Auto gefunden hast.

Zum MB 190 kann ich selbst nix sagen, ich habe noch nie einen gefahren. 

 

Mich würde eher ein Audi 100 aus den 90ern reizen, gerne den Fünfzylinder, wenn ich einen Alltags-Youngtimer ins Auge fassen würde. Aber da ich seit Oktober '17 ca. 90% meines Arbeitsweges mit der Bahn zurücklege, wird das vorhandene Alltagsauto (Diesel mit Euro 5, 5 Jahre alt, 100 Tkm) erst einmal verbraucht.

 

Allzeit gute Fahrt mit dem Babybenz!

Grüße Dirk


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997 Coupé, MJ 2006, basaltschwarzmetallic, 19" Carrera S-Felgen mit 5mm Distanzen ab Werk,Änderungen: X51-Ölwanne, X51-Zusatzkühler, 71°C-Kühlwasserthermostat, GTS-Frontlippe, ansonsten Originalzustand.
Wer fliegen will, muss nicht nur Flügel haben, sondern muss sie auch gebrauchen.
Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain).

#8 sven_c1

sven_c1

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 12:53

Hallo Thorsten,

Glückwunsch zum neuen ‚Alltagsklassiker‘ - und stets gute Fahrt mit dem guten Stück! Witzig, mittlerweile ist das, was mal verschmähter Standard war, wieder cool und gesucht. Seien es die Fenstekurbeln oder Stoffmittelbahnen auf den Sitzen ;)

Auch ich kann Deine Beweggründe sehr gut nachvollziehen. Wenn man darüber mal nachdenkt, was der ‚Fortschritt‘ letzten Endes hervorbringt, ist der Wunsch, zur Einfachheit zurückzukehren, nachvollziehbar.

Ich kenne noch den W123 meines Vaters, ein 230E war das (ich meine, der Motor ist mit dem 2.0 im 190er eng verwandt). Dieser Wagen ging wirklich wie die S...(motorseitig und dank eines wohl recht kurz übersetzten Vierganggetriebes), hatte aber ein Fahrwerk (175er Reifen...) und Interieur (Federkernsofas), bei dem man automatisch in Kurven langsam fuhr... Auch wenn die Werkqualität hoch war und der Motor wirklich begeistern konnte - das war mir persönlich dann doch alles zu schwammig-teigig.
OK, der Babybenz soll ja damals dank Raumlenkerachse ein Sprung in eine neue fahrdynamische Welt für Daimler gewesen sein...

Dirk, einen (sehr) gepflegten Fünfzylinder, mit Turbo, also einen S2 Avant oder einen Audi 100 S4 Avant, könnte ich mir auch noch vorstellen. Findt man nur nicht, die Dinger. Die sind entweder zugrundegeritten oder totgetuned.

Aber, ich muss gestehen, die modernen Zeiten haben auch was, moderne Assistenzsysteme wie z.B. adaptive Tempomaten empfinde ich nicht als Gängelei, sondern als massiv komfortsteigernd und die Sicherheit erhöhend.
Auch wenn mich langsam das Preisniveau wahrlich aus den Socken haut.
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Viele Grüße,


Sven

Porsche 911 Carrera 3.2 Bj. 1987 / Mj. 1988 - EURO 2 Kat - 930/25 Motor - Bilstein Sportlich Straße - 15 Zoll Bereifung - Originalzustand

#9 Harry Schmitt

Harry Schmitt

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 14:42

hallo Thorsten,

 

herzlichen Glückwunsch zu diesem sahneteil. so langsam verschwinden die zusammengerittenen gurken aus dem strassenbild und es fahren viele gut gepflegte 190er rum.

 

das Auto hat was, das ist noch sprichwörtliche Mercedes Qualität, die sitze, das buslenkrad, die schalter, alles für die Ewigkeit gemacht! (ausser die obberkante der türtafeln). :( und für den Innenraum ist die ersatzteilversorgung auch nicht mehr soooo toll, und wenn, dann Porsche preise!

 

ich fahre seit mittlerweile 5 jahren den grösseren bruder (2,5 16V) der hat zwar mehr Leistung, fährt aber genauso wie ein normaler 2,3er. die Lenkung ist etwas direkter als Serie, aber immer noch Lichtjahre von Porsche entfernt.

 

halte deinen gut in schuss, es sind nicht mehr all zuviele "gute" zu bekommen, so was wie bei dir ist die ausnahme. bei mobile wird einem teilweise nach betrachten der Bildern schon schummrig....

 

gruss.    Harry

 

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#10 Reinhold

Reinhold

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 14:49

gratuliere, passt perfekt zu Dir und mit Deiner persönlichen Vorgeschichte echt der Knaller.

Das Auto wirkt wirklich super vom Zustand her und wenn Du (inzwischen) mit dem "Wanderdünendasein" gut leben kannst, hast Du alles richtig gemacht.

Back to the roots ist immer ein besonderes Gefühl, kann ich gut nachvollziehen.

Ich persönlich bin zwar bim Thema Auto noch nicht soweit, aber so wie sich Deine Einstellung zum Thema Auto & Verkehr in den letzten Jahren verändert hat, ist das in meinen Augen für Dich die perfekte Entscheidung.

Viel Spaß mit dem Auto und allzeit gute Fahrt damit, ich bin gespannt das Auto irgend wann mal live zu sehen.


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Gruß Reinhold

991.2 T "mehr Elfer braucht man(n) eigentlich nicht"


#11 Detlef

Detlef

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 20:50

Toll Torsten, sehr gute Wahl!

Ich kann das alles gut nachvollziehen, komme ich doch gerade aus der Schweiz und bin vom Mietauto (B-Klasse) auf meinen 87er Alltags-100 Avant 5-Zylinder umgestiegen. Was ein Komfort, von der Rappelkiste mit Vollgummireifen, brummigem Motor und Micro-Kofferaum in ein richtiges Auto.

Für lange Strecken ist allerdings der T4 der absolute Liebling.
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Viele Grüße

 

Detlef


#12 Juergen Hofmann

Juergen Hofmann

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Geschrieben 17 Juli 2018 - 21:38

Nabend,

 

ich kann das absolut nachvollziehen, mir gehts ja ähnlich.

Unser jüngstes Auto (abgesehen vom Dienstwagen und einer Verbraucherbeule Polo Bj. 2003 für die Frau) ist Baujahr 1989 (Golf1C).

Der Rest ist über 30 bzw. 40 und zwei kratzen jetzt an den 50 (Bj. 1969).

Ich fahre mit meinem selbst restauriertem Wohnmobil Bj. 1977 egal wohin und bin sicher, daß ich, so lange ich eine brennbare Flüssigkeit finde, mit Bordwerkzeug weiterkomme.

 

Und genau der 69er war mein ersters Auto und genau das Gefühl habe ich, wenn ich heute noch mit diesem Auto fahre.

Es ist alles vertraut, ich kenne jede Schraube und jedes Geräusch.

 

Einzig unklar ist für mich, wie ich mit diesem Auto vor 33 Jahren so schnell fahren konnte, das kann ich heute irgendwie nicht mehr.

 

Gruß

Jürgen


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#13 d911o

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Geschrieben 18 Juli 2018 - 05:30

Hi,

offenbar gibt's hier Einige mit Youngtimern im täglichen Einsatz? Macht doch einen eigenen Thread dazu auf. Ist sicher interessant  :)

Grüße Dirk


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997 Coupé, MJ 2006, basaltschwarzmetallic, 19" Carrera S-Felgen mit 5mm Distanzen ab Werk,Änderungen: X51-Ölwanne, X51-Zusatzkühler, 71°C-Kühlwasserthermostat, GTS-Frontlippe, ansonsten Originalzustand.
Wer fliegen will, muss nicht nur Flügel haben, sondern muss sie auch gebrauchen.
Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain).

#14 Wanderdüne

Wanderdüne

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Geschrieben 18 Juli 2018 - 12:15

Hi Leute,

 

super, danke, es freut mich, wie Ihr das hier auffasst. Ich habe das zwar von einigen erwartet, aber mit so viel positiver Resonanz habe ich nicht gerechnet.

 

Jetzt steht er fürs finish wieder in der Werkstatt: Oberkante Türverkleidung muss geklebt werde (Harry), Türfangband Fahrertür knarzt etwas und zwei Lüftungsdüsen werden erneuert. Alles bekannte Schwachstellen, eher kosmetischer Art. Das rissige Zebranoholz um die Schaltkulisse werde ich irgendwann aufarbeiten lassen, hier gibt es wohl kein Neuteil mehr.

Und dann heisst es: Fahren.

 

Der smart ist inseriert und heute kommt der erste Interessent.

 


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Viele Grüsse Thorsten

#15 Udo Jeske

Udo Jeske

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Geschrieben 18 Juli 2018 - 15:17

Hi,

offenbar gibt's hier Einige mit Youngtimern im täglichen Einsatz? Macht doch einen eigenen Thread dazu auf. Ist sicher interessant  :)

Grüße Dirk

 

Genau, Dirk.

Sogar mit MERCEDES, aber vom anderen Ende des Angebots. Auch damit kann man ( ich ) sparsam fahren und hat erhebliche Reserven. Der 500 SEC ist seit Herbst 2000 mein privates Alltagsauto. Leider nagt der Ganzjahreseinsatz doch sichtbar an einigen Blechteilen, allerdings bei Weitem nicht so wie bei jüngeren E-Klassen.

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Gruß aus D´dorf

 

Udo


#16 Wanderdüne

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Geschrieben 18 Juli 2018 - 18:50

500SEC: Ein Traum!


Viele Grüsse Thorsten

#17 Arno Schiebler

Arno Schiebler

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Geschrieben 19 Juli 2018 - 14:46

Mein Nachbar hier in der Schreberstraße (Offenbach) kommt bei schönem Wetter mit einem 560SEC, ebenfalls blauschwarz-metallic. Traumhaftes Coupé!

Ist ein Japan-Import und augenscheinlich in Top-Zustand.


911 Carrera Coupe, Mj. 88, diamantblau-metallic, sog. "Jubi-Modell".

#18 Frank 911

Frank 911

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Geschrieben 19 Juli 2018 - 15:22

Hi Leute,

 

super, danke, es freut mich, wie Ihr das hier auffasst. Ich habe das zwar von einigen erwartet, aber mit so viel positiver Resonanz habe ich nicht gerechnet.

 

Jetzt steht er fürs finish wieder in der Werkstatt: Oberkante Türverkleidung muss geklebt werde (Harry), Türfangband Fahrertür knarzt etwas und zwei Lüftungsdüsen werden erneuert. Alles bekannte Schwachstellen, eher kosmetischer Art. Das rissige Zebranoholz um die Schaltkulisse werde ich irgendwann aufarbeiten lassen, hier gibt es wohl kein Neuteil mehr.

Und dann heisst es: Fahren.

 

Der smart ist inseriert und heute kommt der erste Interessent.

 

Hi Thorsten,

 

finde ich insgesamt ein sehr vernünftiges Auto. Große Lenkräder liebe ich. Das Wanderdünenverhalten ist nichts Schlimmes, damit fährt es sich entspannt(er).

 

Vermutlich wirst Du auch finanziell nicht viel dafür aufwenden müssen, das ist ja, obwohl wir uns in einem Porsche-Forum befinden, auch ein zu bedenkender Aspekt.

 

Die Zeit wird zeigen, ob Du damit zufrieden bist und wie "er" sich fährt. Ziel sollte auf jeden Fall mal das Jahr 2020 sein? Und wenn danach wieder Zeit für einen Wechsel sein sollte, gibt es hoffentlich noch benzinbetriebene Alternativen.

 

LG Frank


Testverbrauch:  493762_5.png


#19 Wanderdüne

Wanderdüne

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Geschrieben 20 Juli 2018 - 07:24

Das Ziel habe ich ja oben definiert. Über Haltedauer mache ich mir jetzt keinerlei Gedanken. Da ist von 1-2 Jahren bis open end alles drin, je nachdem wie ich Spaß, Lust und Laune habe bzw. ob es Alternativen gibt, die mich mehr reizen. Das Thema zu erwartende Kosten ist ein netter Nebeneffekt, das muss man aber abwarten, das kann bei einem 28 Jahre alten Auto auch ganz anders werden. Die emotionale Seite steht hier im Vordergrund. Das ist ja so, beim "echten, gelebten" Autohobby, nicht nur aus irgendwelchen Statusgründen: Man kann sich unabhängig vom Preis/Wert eines Autos total dafür begeistern oder auch nicht. Ich kenne einige Leute, auch hier aus dem Forum, die finanziell weit unter ihren Möglichkeiten mit Ihrem u.U. alten Auto glücklich sind.

 

Tja, ihr kennt mich: Wenn, dann wird es richtig gemacht: Ventildeckeldichtung war etwas feucht, also neu.

Schöne Farbe, gell! Man sieht die Doppelkette.

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Viele Grüsse Thorsten

#20 Reinhold

Reinhold

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Geschrieben 20 Juli 2018 - 08:05

sieht alles sehr sauber aus ! TOP


Gruß Reinhold

991.2 T "mehr Elfer braucht man(n) eigentlich nicht"





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