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Wechsel zum Stromer


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58 Antworten in diesem Thema

#1 Dirk Schadt

Dirk Schadt

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Geschrieben 17 Februar 2019 - 18:00

Hallo Zusammen,

 

Mein "Dienstwagen" ist bislang ein Volvo C70II 4D und hat inzwischen 240.000km runter. Leider hatte der schon nach 130.000km eine gerissene Laufbuchse, ansonsten robust und Cabriolet mit Stahldach ist nicht zu verachten. Sowas gibt es heute kaum noch neu, wenn es den 4 Sitze sein sollen. Jetzt geht er in den Ruhestand.

 

Der neue ist ein Tesla Model S100D mit Schiebedach.

 

Und es funktioniert im Alltag doch.

 

 

 


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Gruß Dirk

#2 sven_c1

sven_c1

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Geschrieben 17 Februar 2019 - 19:16

Hallo Dirk,

Glückwunsch und immer gute Fahrt!

Ich freue mich auf Deine Erfahrungen und ein paar mehr Details zum Fahrzeug.
Viele Grüße,


Sven

Porsche 911 Carrera 3.2 Bj. 1987 / Mj. 1988 - EURO 2 Kat - 930/25 Motor - Bilstein Sportlich Straße - 15 Zoll Bereifung - Originalzustand

#3 Thomas Roller

Thomas Roller

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 07:40

Hallo Dirk, Glückwunsch zum neuen Wagen! Für mich sind hier die Reichweiten und Ladezeiten noch weit vom Alltagsgebrauch entfernt. Für meine Dienstreisen wäre das leider keine Option.

 

Gruß Thomas


Porsche 993 Coupe Bj. 95, irisblau-metallic, revidierter Motor mit ca. 360 PS

#4 elfchen

elfchen

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 08:57

Hallo Dirk,

 

herzlichen Glückwunsch zum AMI.

 

Hat ja doch ne Zeit gedauert, ich erinnere mich noch an unser Gespräch.

 

Wünsche Dir gute Fahrt und immer ausreichend Power an Bord.

 

 


Gruss Falk :)

#5 Reinhold

Reinhold

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 09:13

gib Strom.....

Klingt für mich immer noch komisch  ;)

Viel Spaß mit dem Carrerabahnauto


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Gruß Reinhold

991.2 T "mehr Elfer braucht man(n) eigentlich nicht"


#6 Dirk Schadt

Dirk Schadt

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 09:40

Hallo Dirk,

Glückwunsch und immer gute Fahrt!

Ich freue mich auf Deine Erfahrungen und ein paar mehr Details zum Fahrzeug.

 

Fotos folgen, der Wagen ist gerade bei der Versiegelung.

 

Ein paar Details gehen aber schon.

Das ist ein Model S100D, unischwarz und Schiebedach. Ansonsten ist die Auswahl bei Tesla was Ausstattung angeht eher unflexibel und eingeschränkt. Reale Reichweite mit einer Ladung ca 450km, das liegt aber u.a. an meiner Fahrweise sonst wäre auch mehr drin. Tesla gibt unrealistische 630km an.

Meine täglichen Strecken liegen gerne mal bei 500km, wenn ich auch AC 2 Stellen im Ruhrgebiet anfahren muss. Und da ist die Dichte der Supercharger (SuC) eher suboptimal. Dafür sind sie aber auch nicht gedacht, sondern für Durchreisende auf der Langstrecke und deshalb neben den Hauptrouten aufgestellt.

Laden zu Hause ist quasi Pflicht, dafür kostet das aber keine Zeit, Sprit tanken kostet immer Zeit. Um den Akku zu schonen sollte man die 100% nur direkt vor einer Fahrt drin haben, ansonsten sind 80-85% sinnvoller. Test und Erfahrung haben gezeigt, dass so ein Akku locker 10 Jahre hält und nur 10-20% Kapazität verliert.

Laden unterwegs geht ganz gut an den üblichen 22kW Säulen der Stadtwerke, da ich aber dann der Weg zum Kunden eventuell herausfordernd. Deshalb frage ich inzwischen den Kunden, ob er Strom hat und bei einigen klappt das auch.

Daneben fangen gerade die Supermärkte an ihre Parkplätze nachzurüsten und Strom "schnorren" wird noch geduldet.

Ja, Ladeinfrastruktur ist noch herausfordernd, aber ich hab mich dazu entschlossen jetzt zu springen. Wenn man es nicht "erfährt" weiß man nicht wirklich ob es passt.

 

Wenn es dumm läuft muss man einen Umweg zum SuC einplanen, dann ist der Akku aber fix so voll, dass man nach Hause kommt.

Ich führe inzwischen Buch, wie viel "Lebenszeit" durch Laden gegenüber Tanken verloren geht.

 

Schwierig war eine Versicherung zu finden, denn meine bisherige war damit hoffnungslos überfordert. Auch muss man sich etwas intensiver mit der "Arbeitsumgebung" auseinandersetzen, aber dafür gibt es inzwischen reichlich Erfahrung über zB TFF-Forum.de und so manchen guten Youtube Kanal (auch wenn die meisten echt Schrott sind) oder Planungswebseiten wie https://abetterrouteplanner.com/

 

Und zu Hause musste ich etwas umbauen, denn dauerhaft 22kW an Drehstrom zu liefern erfordert passende Querschnitte. Da ich aber sowieso neu Kabel nach draußen legen musste was das kein Problem.

Mittelfristig wird die 22kW Dose noch gegen Wallbox getauscht, aber da die richtige zu finden ist auch ein Wissenschaft für sich, weil ich gegenüber der Firma abrechnen können will.

 

Langstreckentest stehen noch aus, Ostern gehts nach München wo es keinen Lader in der Nähe der Wohnung gibt, und im Sommer nach Irland. Meine Frau ist noch skeptisch.

 

Und die Kiste geht wie Hölle, obwohl es nur der kleine Motor ist. Fahrdynamisch ist sie aber auf sicher ausgelegt und bei weitem nicht so kurvenagil wie ein Porsche.


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Gruß Dirk

#7 Dirk Schadt

Dirk Schadt

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 09:46

gib Strom.....

Klingt für mich immer noch komisch  ;)

Viel Spaß mit dem Carrerabahnauto

 

Porsche bringt ja auch so ein Carrerabahnauto raus und selbst Walter Röhrl ist nicht mehr so kontra eingestellt gewesen, nachdem er im Vorserienauto fahren "musste".

Porsche fehlt leider noch die Zusatzinfrastruktur der SuC, das hat Tesla einfach besser erkannt, dass Fahren nur mit Ladeinfrastruktur einigermaßen geschmeidig ist. Nur geile Technik alleine hilft nicht.

In der Anfangszeit der Verbrenner war die Tankinfrastruktur auch eher suboptimal


Gruß Dirk

#8 Reinhold

Reinhold

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 13:16

auch wenn Porsche draufsteht bin ich noch nicht so weit wie Du und würde derzeit nicht wechseln.

Ich habe ja ein pedelec, das muss als Beitrag zur Elektromobilität erst mal ausreichen  :P


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#9 Thomas Roller

Thomas Roller

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 13:44

Ich hatte mich mal für einen Tesla interessiert. Aussage zu Reichweite und laden war: am Supercharger 300km/h, Starkstrom 80km/h und normale Steckdose 8km/h, für mich daher untauglich. Supercharger gibt es nur an Raststätten, und da muss dann auch erstmal einer frei sein.

 

Vielleicht hat sich das jetzt ja gebessert. Rein um in die Arbeit zu fahren wäre das kein Problem, aber Dienstreisen würden da für mich keinen Sinn machen. Wir nutzen das intern zu Fahren von einem Werk ins nächste, das sind Hin und Zurück 170km, da funktioniert das auch.


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#10 Stefan Frost

Stefan Frost

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 14:48

Da bin ich ja mal gespannt, wie die Erfahrungen auf Dauer sind.

 

Ich kenne einige (ex-)Tesla-Fahrer, die eigentlich alle meine These: Elektro ist nichts für die Distanz bestätigen.

Im wesentlichen sind die Rückmeldungen: eigentlich klasse Auto aber:

- Verarbeitung solala

- Reichweite wird kritisch bei höherer Reisegeschwindigkeit

- die Auflade-Planerei nervt (vor allem bei längeren Tripps)

- Bringt die Leistung nicht dauerhaft

- das pseudo-automatisierte Fahren berkommt auch durchwachsene Kritiken

 

Einige sind jetzt auf plug-in Hybride umgestiegen und haben den Wechsel in den seltensten Fällen bereut.

 


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#11 Detlef

Detlef

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 16:11


Und zu Hause musste ich etwas umbauen, denn dauerhaft 22kW an Drehstrom zu liefern erfordert passende Querschnitte. Da ich aber sowieso neu Kabel nach draußen legen musste was das kein Problem.

Mittelfristig wird die 22kW Dose noch gegen Wallbox getauscht, aber da die richtige zu finden ist auch ein Wissenschaft für sich, weil ich gegenüber der Firma abrechnen können will.

 

Hallo Dirk,

 

für 22kw zusätzlich bei 400V (ca.32A, 16mm2 Leitungs-Querschnitt) brauchst Du normaler Weise ja einen neuen oder zusätzlichen Hausanschluss oder hattest Du vorher bereits einen ausreichend dimensionierten?

 

Die größte Wallbox hat, so wie ich das verstanden habe, ja max. 22kWh. Die arbeitet dann mit 400VAC/3 Leiter. Damit sollte ein leerer S100 ja in 4-5 h voll sein?


Viele Grüße

 

Detlef


#12 Dirk Schadt

Dirk Schadt

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 16:58

Ich hatte mich mal für einen Tesla interessiert. Aussage zu Reichweite und laden war: am Supercharger 300km/h, Starkstrom 80km/h und normale Steckdose 8km/h, für mich daher untauglich. Supercharger gibt es nur an Raststätten, und da muss dann auch erstmal einer frei sein.

 

Vielleicht hat sich das jetzt ja gebessert. Rein um in die Arbeit zu fahren wäre das kein Problem, aber Dienstreisen würden da für mich keinen Sinn machen. Wir nutzen das intern zu Fahren von einem Werk ins nächste, das sind Hin und Zurück 170km, da funktioniert das auch.

 

immer von leer auf voll:

 

SuC ca 1h

400V Drehstrom ca. 6h

220V Lichtstrom ca. 30h

 

das sind dann ca 450 km

 

Laden immer wenn die Kiste irgendwo parkt.

Wenn ihr im Werk Starkstrom habt, kein Problem.

Und die SuC werden ausgebaut, da ist eigentlich immer mindestens einer frei.

Und Innogy baut jetzt auch fleißig aus, da geht dann über Chademo und CCE Adapter auch (nicht ganz so) schnelles Laden wie am SuC.


Gruß Dirk

#13 Dirk Schadt

Dirk Schadt

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 17:02

Hallo Dirk,

 

für 22kw zusätzlich bei 400V (ca.32A, 16mm2 Leitungs-Querschnitt) brauchst Du normaler Weise ja einen neuen oder zusätzlichen Hausanschluss oder hattest Du vorher bereits einen ausreichend dimensionierten?

 

Die größte Wallbox hat, so wie ich das verstanden habe, ja max. 22kWh. Die arbeitet dann mit 400VAC/3 Leiter. Damit sollte ein leerer S100 ja in 4-5 h voll sein?

 

stimmt, und 6mm^2 reichen. Zude kann der S100D mit dem Hochstromlader nur knapp 17kWh aufnehmen, die alten Tesla hatten noch Doppellader :-( mit 22kWh. Aber 6h sind auch ok.

 

Im Haus komme ich von 3x63A zum Schaltkasten und von dort mit 3x32A abgesichert nach draußen.

Und die PV lädt den Überschuß bei Möglichkeit da rein :-)

 


Gruß Dirk

#14 Dirk Schadt

Dirk Schadt

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 17:06

Da bin ich ja mal gespannt, wie die Erfahrungen auf Dauer sind.

 

Ich kenne einige (ex-)Tesla-Fahrer, die eigentlich alle meine These: Elektro ist nichts für die Distanz bestätigen.

Im wesentlichen sind die Rückmeldungen: eigentlich klasse Auto aber:

- Verarbeitung solala

- Reichweite wird kritisch bei höherer Reisegeschwindigkeit

- die Auflade-Planerei nervt (vor allem bei längeren Tripps)

- Bringt die Leistung nicht dauerhaft

- das pseudo-automatisierte Fahren berkommt auch durchwachsene Kritiken

 

Einige sind jetzt auf plug-in Hybride umgestiegen und haben den Wechsel in den seltensten Fällen bereut.

 

Qualität wird besser, Materialanmutung ist aber nicht passend zum Preis, das ist richtig.

Ja, mann muss anders planen, mit dem 11er komme ich aber auch nicht weiter.

Leistung ist quasi dauerhaft da, bei konstant 250 werden die kleinen Motoren zu heiß und regeln dann auf 210-235 ab. Aber das ist kein Rennwagen.

Autonomes Fahren ist ein ganz anderes Thema, das kann noch keiner richtig. Und die  Assistenzsysteme lerne ich erstmal richtig einzusetzen.
 


Gruß Dirk

#15 sven_c1

sven_c1

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 21:18

Hallo Dirk,

danke für die Schilderung Deiner praktischen Erfahrungen!
Mich persönlich würde das - für Langstrecken - nach wie vor abschrecken. Wenn ich mir vorstelle, mit dem TESLA mein regelmäßiges Reiseziel Kroatien anzusteuern, dann darf schon nix schiefgehen, und man muss seine Zwangspausen diszipliniert genau an den SuC ausrichten.
Wobei die Bebauung mit Superchargern in Europa wahrlich beeindruckend ist. Da kann sich die deutsche Autoindustrie mehr als eine Scheibe abschneiden.

Was für Geschwindigkeiten fährst Du mit dem Wagen auf der BAB? - Bislang sind mir meist Model S begegnet, die mit 100 - 120 dahinglitten...

Qualität: ist für mich bei TESLA nach wie vor ein totales No Go. So groß kann meine Begeisterung nicht sein.
(Das hier ist ein X, aber aussagekräftig: ).
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Viele Grüße,


Sven

Porsche 911 Carrera 3.2 Bj. 1987 / Mj. 1988 - EURO 2 Kat - 930/25 Motor - Bilstein Sportlich Straße - 15 Zoll Bereifung - Originalzustand

#16 sven_c1

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Geschrieben 18 Februar 2019 - 21:18

Hallo Dirk,

danke für die Schilderung Deiner praktischen Erfahrungen!
Mich persönlich würde das - für Langstrecken - nach wie vor abschrecken. Wenn ich mir vorstelle, mit dem TESLA mein regelmäßiges Reiseziel Kroatien anzusteuern, dann darf schon nix schiefgehen, und man muss seine Zwangspausen diszipliniert genau an den SuC ausrichten.
Wobei die Bebauung mit Superchargern in Europa wahrlich beeindruckend ist. Da kann sich die deutsche Autoindustrie mehr als eine Scheibe abschneiden.

Was für Geschwindigkeiten fährst Du mit dem Wagen auf der BAB? - Bislang sind mir meist Model S begegnet, die mit 100 - 120 dahinglitten...

Qualität: ist für mich bei TESLA nach wie vor ein totales No Go. So groß kann meine Begeisterung nicht sein.
(Das hier ist ein X, aber aussagekräftig: ).
Viele Grüße,


Sven

Porsche 911 Carrera 3.2 Bj. 1987 / Mj. 1988 - EURO 2 Kat - 930/25 Motor - Bilstein Sportlich Straße - 15 Zoll Bereifung - Originalzustand

#17 Dirk Schadt

Dirk Schadt

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Geschrieben 19 Februar 2019 - 08:43


Qualität: ist für mich bei TESLA nach wie vor ein totales No Go. So groß kann meine Begeisterung nicht sein.
 

 

Das Auto von Bjorn ist eines der ersten gebauten (founders Edition) und Tesla ist quasi im Schönwetter Kalifornien konstruiert. Der hat etwa 200000 km runter v.a. mit viel Salz, die Norweger sind da nicht zimperlich. Tesla bessert allerdings alles kostenfrei nach, auch jedes klappern. Und Bjorn ist mit der Kiste auch nur bei Eis und Schnee unterwegs, mit Hänger und nicht sehr pfleglich. Er benutzt es halt und so soll es sein. Viele der Stellen sind eher aus Aluminium und kein Stahl, da stimmt das Bild irgendwie nicht, Alu blättert eher als es unter Lack blüht. Tippe auf Lackierproblem.

Erst mit Model 3 ist Tesla bei der Massenproduktion angekommen und da üben die auch noch.

Alles andere ist Manufaktur und Handarbeit.

Und auch Model 3 hat Konstuktionsfehler, Wasser fließt in den Kofferraum beim Öffnen, keine Hohlraumversiegelung aber Stahlteile,...

Andere Hersteller haben aber ähnliche Probleme, wenn auch nicht in so hochpreisigem Segment.

 

Du siehst die Schleicher weil sie schleichen, der Rest fließt mit. Schleichen verstehe ich nicht, außer bei viel zu kleinem Akku. Ich sehe auch andere Sprittsparer, die mit 100 den LKW überholen, aber dabei nicht sichtbar beschleunigen. Das ist nicht meine Liga.

 

Ich fahre normal, gemütlich 150 mit Tempomat und wenn es frei ist auch mal 200. Wenn ich nur 200 km weit fahren muss und ich weiss, dass ich danach laden kann ist das auch kein Problem.

Aber wann ist es schon mal frei genug?

 

 


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#18 Arno Schiebler

Arno Schiebler

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Geschrieben 19 Februar 2019 - 13:27

Hallo,

 

interessanter Beitrag über das Braunkohleauto in der Praxis. ;)

Ich denke, wenn der Strom nicht mehr umsonst ist, dann folgt das unsanfte Erwachen bei den riesigen Mengen Strom, die so ein Fahrzeug benötigt. Die Stromrechnung zuhause ist sicher auch nicht von Pappe, wenn ich mir vorstelle, ich würde jede Nacht meinen E-Herd voll aufdrehen und alle Lichter einschalten - oder so ähnlich. Da ist mir ein Benziner lieber, der auch mal länger stehen kann und immer bereit ist, wenn ich ihn brauche...

 

Aber das sind nur meine persönlichen Gedanken dazu, ich halte nicht viel von dem Hype. Abgesehen von der schlechten Umweltbilanz, da wäre viel mehr gewonnen, wenn wir kleinere, leichtere Autos führen, statt mit 2,5 Tonnen Panzern die Kids zur Schule zu fahren.

Bin dennoch gespannt auf Deine Erfahrungen über einen längeren Zeitraum, Dirk.

 

Schöne Grüße

 

Arno

 

 


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#19 Dirk Schadt

Dirk Schadt

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Geschrieben 19 Februar 2019 - 15:44

Hallo,

 

interessanter Beitrag über das Braunkohleauto in der Praxis. ;)

Ich denke, wenn der Strom nicht mehr umsonst ist, dann folgt das unsanfte Erwachen bei den riesigen Mengen Strom, die so ein Fahrzeug benötigt. Die Stromrechnung zuhause ist sicher auch nicht von Pappe, wenn ich mir vorstelle, ich würde jede Nacht meinen E-Herd voll aufdrehen und alle Lichter einschalten - oder so ähnlich. Da ist mir ein Benziner lieber, der auch mal länger stehen kann und immer bereit ist, wenn ich ihn brauche...

 

Aber das sind nur meine persönlichen Gedanken dazu, ich halte nicht viel von dem Hype. Abgesehen von der schlechten Umweltbilanz, da wäre viel mehr gewonnen, wenn wir kleinere, leichtere Autos führen, statt mit 2,5 Tonnen Panzern die Kids zur Schule zu fahren.

Bin dennoch gespannt auf Deine Erfahrungen über einen längeren Zeitraum, Dirk.

 

Schöne Grüße

 

Arno

 

Leider gibt es zu diesen Studien und Bilanzen immer Gegenstudien und Gegenbilanzen. Gemeinsam haben die, dass sie immer eine Seite bevorzugen, unvollständig sind oder falsch interpretiert werden und damit immer eine Glaubensfrage auslösen. Das hat so rein gar nichts mit der Wahrheit zu tun. Und solche Studien und Bilanzen wurden mir schon zu Hauff "um die Ohren" gehauen, sowohl pro als auch contra, alles widerlegbar oder wissenschaftlich angreifbar=These aber kein Beweis.

 

Im Übrigen bemühe ich mich den Überschuss aus der PV ins Auto zu kriegen, kann ich selbst steuern und nicht die Braunkohle. Davon hab ich hier in Aachen genug.

Frag mal wo die Schweizer und Österreicher ihren Ökostrom aus Wasserkraft her haben. Wegen Energie werden die meisten Kriege angezettelt, da zählt die Wahrheit nicht.

 

Der Hype ist mir dabei völlig schnuppe, die vermeintlich ökologischen Aspekte auch, siehe Glaubensfrage.

 

Recht hast du beim Gewicht. Model S liegt bei ca 2,3t, ein Audi A7 aber auch schon bei 2,0 (immer vollgetankt denken). Das Model 3 liegt bei 1850kg und der Trend geht zu leichteren Akkus.
 


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#20 Thomas Roller

Thomas Roller

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Geschrieben 19 Februar 2019 - 18:16

Leider gibt es zu diesen Studien und Bilanzen immer Gegenstudien und Gegenbilanzen. Gemeinsam haben die, dass sie immer eine Seite bevorzugen, unvollständig sind oder falsch interpretiert werden und damit immer eine Glaubensfrage auslösen. Das hat so rein gar nichts mit der Wahrheit zu tun. Und solche Studien und Bilanzen wurden mir schon zu Hauff "um die Ohren" gehauen, sowohl pro als auch contra, alles widerlegbar oder wissenschaftlich angreifbar=These aber kein Beweis.

Im Übrigen bemühe ich mich den Überschuss aus der PV ins Auto zu kriegen, kann ich selbst steuern und nicht die Braunkohle. Davon hab ich hier in Aachen genug.
Frag mal wo die Schweizer und Österreicher ihren Ökostrom aus Wasserkraft her haben. Wegen Energie werden die meisten Kriege angezettelt, da zählt die Wahrheit nicht.

Der Hype ist mir dabei völlig schnuppe, die vermeintlich ökologischen Aspekte auch, siehe Glaubensfrage.

Recht hast du beim Gewicht. Model S liegt bei ca 2,3t, ein Audi A7 aber auch schon bei 2,0 (immer vollgetankt denken). Das Model 3 liegt bei 1850kg und der Trend geht zu leichteren Akkus.

Die Österreicher haben aus ihrem einzigen AKW, das nie in Betrieb ging einen Freizeitpark gemacht, importieren Ökostrom aus Frankreich und verkaufen ihn an D als grünen Strom.
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