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Motoröl Empfehlung - 911 SC Targa 1981


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46 Antworten in diesem Thema

#21 landi911

landi911

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Geschrieben 27 Mai 2020 - 06:07

Ich denke das moderne Öle auch einfach eine Antwort auf die Forderung nach möglichst langen Inspektionszyklen der Leasingfirmen geben müssen. Je weniger der Wagen während der 3 Jahre Leasing in die Werkstatt muss um so günstiger können diese die Lessingraten gestalten.
Viele von uns wechseln ja einmal pro Jahr und viel bewegt werden die Oldies ja oft garnicht.
Daher nutzen wir die Potentiale dieser Öle meist nicht und ein günstigeres Öl erfüllt dann unsere Ansprüche auch.
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Den turbo vergisst man nie!

#22 Christian Stephan

Christian Stephan

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Geschrieben 27 Mai 2020 - 06:43

So ist das sehr gut zusammengefasst. Das wird so sein. Und so alt, daß wir aufpassen müssen, daß das Öl nicht auch irgendwelche 'modernen' Eigenschaften hat, die ggf. schädlich sind, sind unsere Autos glaube ich noch nicht. Ölfilter haben wir alle und das Thema, was Porsche für seine Öle reklamiert, alte Dichtungsmaterialein wie z.B: Kork …. meine Mantas haben einige Korkdichtungen. Und die sind alle seit 40 Jahren dicht auch mit dem von mir verwendeten Mobil1 0W40.

 

Viele Grüße

Christian



#23 Detlef

Detlef

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Geschrieben 27 Mai 2020 - 08:45

Hi Detlef,

 

Du meinst die unlegierten und mild legierten Einbereichs-Öle für Klassiker mit ebenso API kleiner/gleich SF.
beispiel: https://www.motor-oe...ert-oldtimeroel

 

Die Klassiker-Öle, die oben gemeint sind, sind aber legierte Mehrbereichs-Öle, auch mit einer älteren Klassifizierung kleiner/gleich API SF, wo meistens auch genauso erhöhte ZDDP-Anteile enthalten sind, die in den letzten 20 Jahren gemäß Bestimmungen, u.a. bzgl. Kat-Verträglichkeit, immer weiter reduziert und durch andere verschleißmindernde Stoffe ersetzt wurden.
Beispiel: https://www.motul.co.../products/20w50
und: https://shop.liqui-m...0w-50-hd-4.html

 

https://de.wikipedia...I-Spezifikation

 
 
 

 

Hier ist VW aber auch bereits in den 60ern zu HD-Ölen gewechselt ohne das der Ölkreislauf in den Motoren geändert wurde, sprich weiterhin nur Ölsieb und kein Filter.
Bei rechtzeitigen Ölwechseln nach Werksvorgabe gab es aber auch mit diesen Ölen keine Probleme und der Ruf der Langlebigkeit der Motoren dauerte weiterhin an.

 

Ich fahre in meinem Brezel-Käfer von Nov. 1950 mit selbst überholtem 24,5 PS Motor ein 20w50 Mehrbereichsöl mit API SF ohne Probleme.

 

Nein. Ich meine die als Klassiker-Öl angepriesenen Mehrbereichsöle. Denen fehlen die Additive zur Erreichung der Longlife-Normen, etc. Folglich sollten die günstiger sein.

Motoröl wird immer mit dem gleichen Basisöl durch beimischen allerlei Tinkturen hergestellt. Die Reste aus der Auffangwanne / Schlaureinigung wird als Kettenöl an die Holzindustrie verkauft.

 

Ich fahre seit Jahrzehnten in den Lufgekühlten VW ohne Ölfilter 20W50 mit wenig Zusätzen. Da muss ja nicht unbedingt "Classic" draufstehen. Diesen Marketing-Mist gab es ja vor 15 Jahren gar nicht.

 


Viele Grüße

 

Detlef


#24 AndrewCologne

AndrewCologne

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Geschrieben 27 Mai 2020 - 09:04

Hallo Detlef,

 

bei den Mehrbereichsölen, um die es hier für den Porsche geht, beziehe ich mich auf legierte Mehrbereichsöle. Mild- oder unlegierte dürfen da gar nicht rein.

Bei den legierten "Klassik" Mehrbereichs-Ölen, um die es hier geht, fehlen nicht nur moderne Additive, sondern sie besitzen in ihrer gesamten Zusmmensetzung eine ganz andere, sprich ältere, API-Klassifizierung.
Und diese hat nichts mit oder ohne Longlife zu tun.

 

 

Ich fahre seit Jahrzehnten in den Lufgekühlten VW ohne Ölfilter 20W50 mit wenig Zusätzen. Da muss ja nicht unbedingt "Classic" draufstehen. Diesen Marketing-Mist gab es ja vor 15 Jahren gar nicht.

Ganz genau, und um diese Verbesonderung von Marken, Mythen und Viksoitäten geht hier ja mit unter Anderem.


- 911 SC 3.0, Unischwarz
- VW-Käfer 1955 Ovali Export, Stratosilber-Metallic
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Der 930/16 Motor – Übersicht und Tips: http://www.elfertref...ead.php?t=26670


#25 Jens Schumacher

Jens Schumacher

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Geschrieben 28 Mai 2020 - 23:11

Ich fahre seit Jahrzehnten in den Lufgekühlten VW ohne Ölfilter 20W50 mit wenig Zusätzen. Da muss ja nicht unbedingt "Classic" draufstehen. Diesen Marketing-Mist gab es ja vor 15 Jahren gar nicht.

 

Dito,

Mannol Safari, kommt in alle meine Mopeds und meinen Morris rein.

Der 911-er bekommt McOil...

 

Gruß

Jens


Porsche 911SC Targa Bj. 1980

Restaurierung unter:

https://jensschumi.d...911erCorner.php


#26 Christian Stephan

Christian Stephan

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Geschrieben 30 August 2020 - 17:24

Hallo zusammen,

ich wollte keinen neuen Thread extra aufmachen und hole diesen hier noch einmal hoch. Vieleicht noch einmal mit etwas mehr mehr Respekt zum Thema ;-)

 

Ich habe gerade folgende Seite zum Thema ZDDP Gehalt und weiteren Angaben gefunden, den ich sehr interessant finde. Das Thema ZDDP Gehalt kann ich nachvollziehen und es scheint so zu sein, daß moderne Öle hier niedrigere Gehalte aufweisen (müssen) als früher üblich. 

 

https://www.hoeingmo...n.de/oelservice

 

Wenn man sich mal auf den ZDDP Wert beschränkt, dann scheinen Werte über 800 heute selten zu sein, sofern man dazu überhaupt Angaben in den techn. Infos der Hersteller findet. 

Von Mobil habe ich eine Angabe von 1000 ppm /L gefunden, welcher relativ hoch für ein modernes Öl ist.

 

Ggf. macht hier der Einsatz eines Additivs doch einen gewissen Sinn. Habe allerdings noch keinen gefunden, der im Öl verbleiben soll, sondern nur sogenannte Einlaufzusätze. 

 

Viele Grüße und ein schönes Aufflammen der Diskussion 

 

Christian 

 



#27 Hans Werner Pauli

Hans Werner Pauli

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Geschrieben 30 August 2020 - 18:49

Hi;

 

letztendlich ist es ein recht wissenschafticher und theoretischer Aufsatz/Ansatz.

Interessant, aber hilfreich...?

 

Man kann so an die Motoroel-Auswahl für unsere alten 11er herangehen...…..muss es aber nicht :)

Ich denke, die Auswahl der bezahlbaren Oel(teilsynth. oder mineralisch) ist  so groß, das für jeden etwas dabei ist ;)

 

Gruß

hwp



#28 Jens Schumacher

Jens Schumacher

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Geschrieben 30 August 2020 - 19:32

Hallo zusammen,

ich wollte keinen neuen Thread extra aufmachen und hole diesen hier noch einmal hoch. Vieleicht noch einmal mit etwas mehr mehr Respekt zum Thema ;-)

 

Ich habe gerade folgende Seite zum Thema ZDDP Gehalt und weiteren Angaben gefunden, den ich sehr interessant finde. Das Thema ZDDP Gehalt kann ich nachvollziehen und es scheint so zu sein, daß moderne Öle hier niedrigere Gehalte aufweisen (müssen) als früher üblich. 

 

https://www.hoeingmo...n.de/oelservice

 

Wenn man sich mal auf den ZDDP Wert beschränkt, dann scheinen Werte über 800 heute selten zu sein, sofern man dazu überhaupt Angaben in den techn. Infos der Hersteller findet. 

Von Mobil habe ich eine Angabe von 1000 ppm /L gefunden, welcher relativ hoch für ein modernes Öl ist.

 

Ggf. macht hier der Einsatz eines Additivs doch einen gewissen Sinn. Habe allerdings noch keinen gefunden, der im Öl verbleiben soll, sondern nur sogenannte Einlaufzusätze. 

 

Viele Grüße und ein schönes Aufflammen der Diskussion 

 

Christian 

 

Sorry,

wen interessiert das bei einem Traktor?

 

Gruß

Jens

 


Porsche 911SC Targa Bj. 1980

Restaurierung unter:

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#29 AndrewCologne

AndrewCologne

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Geschrieben 31 August 2020 - 07:41

Wenn man sich mal auf den ZDDP Wert beschränkt, dann scheinen Werte über 800 heute selten zu sein, sofern man dazu überhaupt Angaben in den techn. Infos der Hersteller findet. 

Von Mobil habe ich eine Angabe von 1000 ppm /L gefunden, welcher relativ hoch für ein modernes Öl ist.

 

Ggf. macht hier der Einsatz eines Additivs doch einen gewissen Sinn. Habe allerdings noch keinen gefunden, der im Öl verbleiben soll, sondern nur sogenannte Einlaufzusätze.

 

Wenn es Dir um einen höheren ZDDP-Anteil geht, dann besorge Dir ein Öl mit API SF zulassung. Dies entspricht der Norm aus ca. den 1980ern.

Bei Ölen mit moderneren API hat das Liqui Moly "Touring High Tech 20W-50" einen höheren ZDDP-Anteil. Hier von Liqui Moly bestätigt: https://forum-liqui-...uer-oldtimer-v8

Wenn Du Dir dieses holen möchtest, kannst Du auch auf das von Meguin zurückgreifen, ist 1:1 das gleiche Produkt, da Meguin für LM herstellt und abfüllt. https://www.amazon.d...0/dp/B00IF7BY0U
 


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#30 Dirk

Dirk

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Geschrieben 31 August 2020 - 17:53

Wenn es Dir um einen höheren ZDDP-Anteil geht, dann besorge Dir ein Öl mit API SF zulassung. Dies entspricht der Norm aus ca. den 1980ern.

Bei Ölen mit moderneren API hat das Liqui Moly "Touring High Tech 20W-50" einen höheren ZDDP-Anteil. Hier von Liqui Moly bestätigt: https://forum-liqui-...uer-oldtimer-v8

Wenn Du Dir dieses holen möchtest, kannst Du auch auf das von Meguin zurückgreifen, ist 1:1 das gleiche Produkt, da Meguin für LM herstellt und abfüllt. https://www.amazon.d...0/dp/B00IF7BY0U
 

MEGUIN gehört seit 2006 zu LM (und LM zur WÜRTH-Gruppe, aber das ist ein anderes Thema) und ist der B-Brand von LM. Ich fahre seit Jahren ausschließlich MEGUIN in allen möglichen Kisten und habe ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. :)


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Viele Grüße - Dirk


#31 Christian Stephan

Christian Stephan

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Geschrieben 02 September 2020 - 12:44

Sorry,

wen interessiert das bei einem Traktor?

 

Gruß

Jens

 

Moin Jens,

 

mich zum Beispiel, sonst hätte ich den Forenbeitrag ja nicht geschrieben. Ich mache mir Gedanken darüber, ob neue Anforderungen, wie Abgasnachbehandlung oder Umweltschutzauflagen, die Leistungsfähigkeit eines Öles evtl. beschneiden bzw. verschlechtern im Vergleich zu früher. 

Vieleicht auch bedingt durch neue Anforderungen oder Entfall von Notwendigkeiten und dadurch realisierbarem Einsparpotential. Bsp. wenn durch den Einsatz von Rollenkipphebeln keinen hohen Verschleißschutz gegen ebene Flächen mehr brauche, reduziere ich den entsprechenden Additivanteil. 

Ich hatte auch drum gebeten, die Diskussion wieder etwas zu versachlichen. Wen das das Thema nicht interessiert, der ist nicht gezwungen hier mit zu diskutieren. 

 

Viele Grüße

 

Christian 


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#32 Jens Schumacher

Jens Schumacher

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Geschrieben 02 September 2020 - 20:27


Ich hatte auch drum gebeten, die Diskussion wieder etwas zu versachlichen. Wen das das Thema nicht interessiert, der ist nicht gezwungen hier mit zu diskutieren. 

 

Deswegen antworte ich auch nicht auf deinen Beitrag.... ups... ;-)

 

Gruß

Jens

 

 


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#33 winfried wf911h

winfried wf911h

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Geschrieben 03 September 2020 - 21:24

...was halten die ölexperten denn von einem vollsynthetischen stoff wie mannol racing-ester 10w60 vollsynth. api sn/cf fürs späte 85er  g-modell 3,2 170 kw ohne kat? gibt es irgendwelche nachteile? motor hat 250 000 km, ist trocken und gesund.

grüsse, winnie

 


1911: Grossvater fährt das erste Auto im Ort! 2011: Nach 100 Jahren; Enkel kauft einen Porsche 911. Es lebe der Neun-Elfer!

#34 Jens Schumacher

Jens Schumacher

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Geschrieben 04 September 2020 - 04:07

 motor hat 250 000 km, ist trocken und gesund.

 

 

willst du daran was ändern?

...


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#35 Dirk

Dirk

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Geschrieben 05 September 2020 - 09:40

motor hat 250 000 km, ist trocken und gesund.

 

Ich würde das bisher genutzte Öl weiterfahren. Wenn Du wechselst, bleibt bestenfalls der derzeitige, offensichtlich optimale Status quo erhalten und schlechten Falls wird der Motor ölundicht. Nur eins ist sicher: Beim Wechsel wird das Öl teurer.  ;)


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Viele Grüße - Dirk


#36 Christian Stephan

Christian Stephan

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Geschrieben 06 September 2020 - 09:39

...was halten die ölexperten denn von einem vollsynthetischen stoff wie mannol racing-ester 10w60 vollsynth. api sn/cf fürs späte 85er  g-modell 3,2 170 kw ohne kat? gibt es irgendwelche nachteile? motor hat 250 000 km, ist trocken und gesund.

grüsse, winnie

Moin,

 

die racing ... getauften Öle sind wie der Name schon sagt racing Öle. Diese sind nicht für Langzeitstabilität ausgelegt, sondern sollen nach jedem Rennen gewechselt werden. Somit für normalen Straßenbetrieb untauglich. Ihnen fehlen zB die alkalischen Reserven , um Säuren zu binden. Aber: die racing Öle haben den gesuchten hohen Anteil an Verschleißminderungszusätzen. 

=> Ein Ansatz könnte ein, ein 'normales' Straßenöl mit einem racing Öl zu mischen. Damit reduziert man zwar die Langzeitstabilität, aber das sollte machbar sein, wenn man regelmäßig und lange vor Erreichen der Kilometerzahl für das Wechselintervall einen Ölwechsel macht.

Grundsätzlich müssen alle motoröle untereinander mischbar sein. Um ganz sicher zu gehen, nehmen wir mal Öle eines Herstellers

 

Berechung über die ppm Angaben.

 

Das von mir eh bevorzugte Mobil 1 0W40 hat von Haus aus schon einen für Heutige Verhältnisse relativ hohen ZDDP (Zink) Anteil von 1100 ppm

 

Ein typisches Klassiköl hat einen Anteil größer 1400 

 

Mobil 1 racing hat einen Anteil von 1850 ppm

 

Mischen wir das mal 3:1 also auf 3 Liter 0W40 einen Liter racing 

 

5150 ppm auf 4 Liter = 1287 ppm /l

 

bei einer Reduzierung der Langzeitfähigkeiten, die ich jetzt mal aus dem Bauch raus als akzeptabel einschätzen, wenn man das Ölwechselintervall verkürzt und einer logischerweise leicht erhöhten Hochtemperaturviskosität. 

 

immerhin von 1100 auf 1287 gekommen.

 

Grüßchen

 

Christian 



#37 911Targa3.2

911Targa3.2

    Frischling

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Geschrieben 08 September 2020 - 07:48

Hey Leute

Verfolge das Thema gerade mit großem Interesse. Wußte gar nicht das es so viele Unterschiede beim Öl gibt. Ich fahre einen 3,2 Carrera der vor ca 7000 km komplett überholt wurde, kolben Zylinder - das komplette Programm. Meine Werkstat hat Öl SAE 30 reingetan, da von Porsche so angegeben. Was soll ich davon halten? Nachfüllen soll ich dann immer das gleiche Öl, obwohl bisher nur 0,25 l erforderlich waren. Fahre bei Sommer und Winter wenn die Strassen trocken und salzfrei sind.
Bin auf eure Antworten gespannt
Luftgekühlte Grüße

Uwe
Porsche 911 Carrera Targa 3.2
Schwarz/schwarz US Ausführung 7/84

#38 Bernd Ernst

Bernd Ernst

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Geschrieben 08 September 2020 - 12:58

Hey Leute

Verfolge das Thema gerade mit großem Interesse. Wußte gar nicht das es so viele Unterschiede beim Öl gibt. Ich fahre einen 3,2 Carrera der vor ca 7000 km komplett überholt wurde, kolben Zylinder - das komplette Programm. Meine Werkstat hat Öl SAE 30 reingetan, da von Porsche so angegeben. Was soll ich davon halten? Nachfüllen soll ich dann immer das gleiche Öl, obwohl bisher nur 0,25 l erforderlich waren. Fahre bei Sommer und Winter wenn die Strassen trocken und salzfrei sind.
Bin auf eure Antworten gespannt
Luftgekühlte Grüße

Uwe

Hallo Uwe,

an Ölfragen beteilige ich eigentlich nicht mehr, weil das eher schon eine Glaubensfrage ist.

Doch SAE 30 sollte nur unter Beachtung von bestimmten Erfordernissen gewählt werden.

Ich hänge Dir mal die von Porsche empfohlenen Öle an.

Luftgekühlte Grüße

Bernd

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"Porsche fährt man nie aus Vernunft sondern immer aus Überzeugung"

911 SC, 9/78, RdW Coupe`, 180 PS, 285 tkm,  H - Zulassung, "matching numbers"


#39 911Targa3.2

911Targa3.2

    Frischling

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Geschrieben 08 September 2020 - 15:06

Hallo Bernd,
Danke für die Info. Dann sollte ich beim nächsten Ölwechsel wohl eher auf ein Mehrbereichsöl umsteigen. Reicht denn die Ölwechselmenge von 9 l auszutauschen, oder muss alles raus? 13 l?

Bin zwar eher der Crouser, aber ich sollte bis dahin immer schön den Motor warmfahen, speziell bei kalten Temperaturen.

LG

Uwe
Porsche 911 Carrera Targa 3.2
Schwarz/schwarz US Ausführung 7/84

#40 winfried wf911h

winfried wf911h

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Geschrieben 08 September 2020 - 21:02

@ christian: na, das ist doch mal eine klare aussage über die grundeigenschaften des racing-öls vollsynthetisch im vergleich zur mineralischen variante.  

vielen dank! meine wechselintervalle sind alle zwei jahre mit dann etwa 10 000 km. da dürfte noch kein problem mit der langzeitstabilität auftreten bei einer viskositätsspanne von 10 w 60. 

im übrigen schätze ich das forum hier für seine entspannten aussagen, ohne alttestamentlichen furor...

grüsse zurück, winnie


1911: Grossvater fährt das erste Auto im Ort! 2011: Nach 100 Jahren; Enkel kauft einen Porsche 911. Es lebe der Neun-Elfer!




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