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Temporäre Überspannung von Lichtmaschine möglich ?

Lima Lichtmaschine Überspannung Regler

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8 Antworten in diesem Thema

#1 Spider911

Spider911

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Geschrieben 27 März 2021 - 11:37

Hallo Zusammen,

 

habe vor kurzem meine Oldies umgerüstet auf die OSRAM Night Breaer Laser. Alles soweit top.

 

Nur bei der Probefahrt mit dem 82er SC am Abend blitzten die Lampen nach etwas 5 km nur kurz auf und versagten darauf den Dienst. Fernlich eingeschaltet damit ich was sehe ...  Aufblitzen und Dunkel ! Gott sei Dank konnte ich noch mit Nebelscheinwerfer die heimische Garage anfahren.

Spannungsmessung zu Hause ergab Werte zwischen 13,5 und 14,1 Volt; also alles normal.

Auch jetzt wieder bei einer kleinen Ausfahrt (mit Spannungsmesser im Zigarettenanzünder) alles ok.

 

Die Lampen hatte ich an OSRAM gesendet. Analyse ergab: Defekt durch Überspannung (hab ich nicht anders erwartet, trotzdem 2 Neue auf Kulanz bekommen !!!)

 

Hatte einer von Euch schon mal einen ähnlichen Fall, dass die Lichtmaschine, bzw. in diesem Fall der Regler, nur sporadisch zu hohe Werte abgibt?

 

Danke vorab und ein schönes Wochenende

 

Jürgen


  • 911 Carrera, Targa, Bj 1986; 911 SC, Bj. 1982; 944 S2 Cabrio, Bj 1990;Boxster S, Bj 2003; Diesel Junior 4, Bj 1958;), Alfa Spider Fastback, 2,0 , Bj 1979; Beetle Cabrio, Bj 2003; Moto Guzzi 250 TS, Bj 1974

#2 d911o

d911o

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Geschrieben 27 März 2021 - 12:30

Hallo Jürgen,

ich hatte an einem Alltagswagen der Familie eine Störung am Generator, der zwar zuverlässig die Volt-Werte lieferte, jedoch nur sehr schwankende Ampere abgab. Daher wurde die Batterie kaum geladen und es gab immer wieder Startprobleme. Dahinter gekommen bin ich am Ende durch den Einsatz eines Zangen-Amperemeters. Da der Regler an diesem Fahrzeug nicht einzeln zu tauschen war, wurde ein neuer Generator eingebaut. Seit dem funktioniert wieder alles, wie es soll.

 

Ich würde dir raten, den Regler zu erneuern.

Grüße, Dirk


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997 Coupé, MJ 2006, basaltschwarzmetallic, 19" Carrera S-Felgen mit 5mm Distanzen ab Werk,Änderungen: X51-Ölwanne, X51-Zusatzkühler, 71°C-Kühlwasserthermostat, GTS-Frontlippe, ansonsten Originalzustand.
Wer fliegen will, muss nicht nur Flügel haben, sondern muss sie auch gebrauchen.
Es ist nie falsch, das Richtige zu tun (Mark Twain).

#3 sven_c1

sven_c1

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Geschrieben 27 März 2021 - 15:10

Ich hätte auch den Regler im Verdacht. Evtl. lohnt auch mal eine Überholung der Lichtmaschine?


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Viele Grüße,


Sven

Porsche 911 Carrera 3.2 Bj. 1987 / Mj. 1988 - EURO 2 Kat - 930/25 Motor - Bilstein Sportlich Straße - 15 Zoll Bereifung - Originalzustand

#4 Pilot69

Pilot69

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Geschrieben 28 März 2021 - 09:53

Die Spannungsregelung ist bei älteren Fahrzeugen nicht so genau, da kann es mal dazu kommen, bzw. die neuen Superduper-Lampen sind wesentlich heikler, da sie um mehr Licht zu erzeugen mit dünneren Glühfäden ausgestattet sind, sie vertragen daher keine grössere Überspannungen. Standardbirnen vertragen deutlich mehr Toleranzen.

 

Die Diagnose „Überspannung“ ist ja auch denkbar einfach, man betrachtet die nur die durchgebrannten Drahtenden. Bei welcher Spannung das passiert sein kann dürfte etwas schwieriger werden. Die Superlampen neigen dazu, viel schneller auszufallen. Ausfallgrund: Durchbrennen!

Begünstigt durch die höheren Vibrationen älterer Autos ist der Einsatz solcher Lampen nicht wirklich sinnvoll, die Relaisschaltung ist erst mal die Massnahme zur Verbesserung der Beleuchtung. Auch wenn es nicht zulässig ist, der Einsatz einer H4 mit höherer Wattzahl ist die dauerhaftere Lösung. Diese Lampen haben dann auch dickere Glühwendel und bringen so mehr Lichtausbeute. 

Im G meines Vaters werkeln solche Lampen schon seit weit über 20 Jahre, auch in meiner BMW-Enduro habe ich seit bald 30 Jahren eine 80/100W Birne drin, und die leuchtet und leuchtet, und sie brennt bei jedem gefahrenen Kilometer.

Die Superlampen habe ich auch schon durchgetestet, immer mit dem gleichen Resultat: Durchgebrannt nach recht kurzer Einsatzzeit.

 

Greetz


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#5 Ummi

Ummi

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Geschrieben 28 März 2021 - 10:11


Begünstigt durch die höheren Vibrationen älterer Autos ist der Einsatz solcher Lampen nicht wirklich sinnvoll, die Relaisschaltung ist erst mal die Massnahme zur Verbesserung der Beleuchtung. Auch wenn es nicht zulässig ist, der Einsatz einer H4 mit höherer Wattzahl ist die dauerhaftere Lösung. Diese Lampen haben dann auch dickere Glühwendel und bringen so mehr Lichtausbeute.
Im G meines Vaters werkeln solche Lampen schon seit weit über 20 Jahre, auch in meiner BMW-Enduro habe ich seit bald 30 Jahren eine 80/100W Birne drin, und die leuchtet und leuchtet, und sie brennt bei jedem gefahrenen Kilometer.
Die Superlampen habe ich auch schon durchgetestet, immer mit dem gleichen Resultat: Durchgebrannt nach recht kurzer Einsatzzeit.

Greetz


+1

Ich kann mich deinen Erfahrungen voll anschließen. Osram Night Breaker haben z. B. im schütteligen Smart nur ein paar Monate gehalten, während ich schon gar nicht mehr weiß wann ich die robusten 100 Watt Lampen in den T4 eingebaut habe, die immer noch einwandfreies Licht liefern.
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#6 Spider911

Spider911

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Geschrieben 28 März 2021 - 19:20

Die Spannungsregelung ist bei älteren Fahrzeugen nicht so genau, da kann es mal dazu kommen, bzw. die neuen Superduper-Lampen sind wesentlich heikler, da sie um mehr Licht zu erzeugen mit dünneren Glühfäden ausgestattet sind, sie vertragen daher keine grössere Überspannungen. Standardbirnen vertragen deutlich mehr Toleranzen.

 

Die Diagnose „Überspannung“ ist ja auch denkbar einfach, man betrachtet die nur die durchgebrannten Drahtenden. Bei welcher Spannung das passiert sein kann dürfte etwas schwieriger werden. Die Superlampen neigen dazu, viel schneller auszufallen. Ausfallgrund: Durchbrennen!

Begünstigt durch die höheren Vibrationen älterer Autos ist der Einsatz solcher Lampen nicht wirklich sinnvoll, die Relaisschaltung ist erst mal die Massnahme zur Verbesserung der Beleuchtung. Auch wenn es nicht zulässig ist, der Einsatz einer H4 mit höherer Wattzahl ist die dauerhaftere Lösung. Diese Lampen haben dann auch dickere Glühwendel und bringen so mehr Lichtausbeute. 

Im G meines Vaters werkeln solche Lampen schon seit weit über 20 Jahre, auch in meiner BMW-Enduro habe ich seit bald 30 Jahren eine 80/100W Birne drin, und die leuchtet und leuchtet, und sie brennt bei jedem gefahrenen Kilometer.

Die Superlampen habe ich auch schon durchgetestet, immer mit dem gleichen Resultat: Durchgebrannt nach recht kurzer Einsatzzeit.

 

Greetz

 

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Das mit der Relaisschaltung habe ich bereits umgesetzt.

Den Regler tausche ich vorsorglich mal aus. Mal sehen wie lange die Birnen jetzt halten. Wenn sie bald den Geist aufgeben, hole ich mir wohl auch die 80/100 Watt Birnen. Mit der höheren Hitzeentwicklung gibt es ja wohl nach so langer "Erprobung" keine Probleme, oder?

 

Viele Grüße

 

Jürgen

 


  • 911 Carrera, Targa, Bj 1986; 911 SC, Bj. 1982; 944 S2 Cabrio, Bj 1990;Boxster S, Bj 2003; Diesel Junior 4, Bj 1958;), Alfa Spider Fastback, 2,0 , Bj 1979; Beetle Cabrio, Bj 2003; Moto Guzzi 250 TS, Bj 1974

#7 Pilot69

Pilot69

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Geschrieben 28 März 2021 - 20:19

Die Wärme ist kein Problem, die alten Scheinwerfer bestehen ja noch aus stabilen Materialien.

 

Greetz


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#8 Ummi

Ummi

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Geschrieben 29 März 2021 - 08:07

Ich tausche immer vorsorglich die Kunststoff- gegen Keramikstecker.
Ob es zwingend notwendig ist weiß ich nicht, habe es noch nicht anders probiert.
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#9 Pilot69

Pilot69

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Geschrieben 29 März 2021 - 08:49

Braucht es nicht wirklich, aber die Keramik hält sicher mehr aus. Bei den starken Lampen sind die Querschnitte der Versorgungskabel entscheidend, denn da fliesst Strom. Auch sollte man sicherstellen, dass bei Fernlicht SICHER das Abblendlicht ausgeschaltet ist, sonst hat man 180W auf einem Scheinwerfer und das halten auch die H4 Lampen nicht lange aus.

 

Greetz


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