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Petiton gegen Fahrverbote für Oldtimer


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33 Antworten in diesem Thema

#1 Thorsten Rosenfeld

Thorsten Rosenfeld

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Geschrieben 09 Juni 2021 - 19:56

Hallo!
Im Nachbarforum hat jemand gerade über eine Petition berichtet die jeden Oldiefahrer angeht. Bitte mitmachen. Wir leben ja mittlerweile in einem Verbotsstaat von erster Güte.


https://www.pff.de/t....fuer-oldtimer/

 

 

reise.gif Thorsten


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#2 Arno Schiebler

Arno Schiebler

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Geschrieben 10 Juni 2021 - 09:08

Danke, Thorsten, für den Hinweis. Ich habe bereits unterschrieben. ;)

 

Hätte mir früher niemals träumen lassen, dass es hierzulande so weit kommt...Grün wirkt. :angry:

 


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#3 Thomas Roller

Thomas Roller

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Geschrieben 10 Juni 2021 - 12:15

Dito


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#4 Günter Liebelt

Günter Liebelt

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Geschrieben 11 Juni 2021 - 04:47

Dito


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#5 Christian Stephan

Christian Stephan

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Geschrieben 11 Juni 2021 - 07:09

Moin zusammen,

 

mache ich sofort, aber habe ich was verpasst ? Gibt es irgendwo aktuell Bestrebungen für Oldtimerfahrverbote ?

 

Mir stellt sich eh die Frage, warum wir Autofahrer generell nicht viel sichtbarer sind. Gestern habe ich erst wieder gelesen, das sich Autogegener rüsten, die IAA zu stören mit dem Hinweise jedes Auto ist ein Auto zuviel. 

Die Autofahrer sollten sich auch mal zusammenfinden und öffentlich sichtbar werden. Zum Beispiel, in  dem mal eine ICE Fernverbindung blockiert wird, oder in Ferienzeiten was weiß ich , der Weserradweg.

 

Vieleicht wäre es zunächst auch mal ausreichend einen Lobbyverband zu haben, der seinem Namen Ehre macht und für die Interessen der Autofahrer , einer individuellen Mobilität und auch für Oldtimer eintritt. Auch mit gesellschaftlich momentan nicht so anerkannten Argumenten.

 

Bei den Oldtimern an sich mache ich mir gerade nicht so viel sogen. Da gibt es die FIVA, den DEUVET und auch eine GRuppe im Oldtimer Initiative von Abgeordneten  als Gruppe im Bundestag (ich komme gerade nicht auf die genaue Bezeichnung). Da ist genügend Druck und Einfluß im Hintergrund, um unser Hobby noch lange genug möglich zu machen.

 

Viele Grüße 

Christian 


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#6 Rolf Lieberum

Rolf Lieberum

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Geschrieben 11 Juni 2021 - 08:25

Hej Thomas
Überzeugt davon, daß das Thema hier richtig ist in/mit
diesem Thread
Rolf fragt

Ei Guude wie, Gruß vom Lie


#7 Michael S

Michael S

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Geschrieben 11 Juni 2021 - 09:33

Done


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#8 Rolf Lieberum

Rolf Lieberum

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Geschrieben 12 Juni 2021 - 14:52

Wo ist der Artikel hin? Wech?
Ich habe geglaubt, den würde ich jetzt bei dem Thread H-Kennzeichen
finden. Da gehört er doch hin, oddr. :unsure: 
Bin aber kein Admin


Ei Guude wie, Gruß vom Lie


#9 Ummi

Ummi

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Geschrieben 12 Juni 2021 - 15:18

Das ganze ist ein Sturm im Wasserglas, da ist eigentlich nichts Neues passiert und die Petition wird ins Leere laufen.

Diese Petition hat sich in Windeseile im Internet verbreitet, aber kaum jemand macht sich anscheinend die Mühe sich etwas tiefer zu informieren, denn sonst hätte sich die Sache schnell totgelaufen.

 

Liest Euch mal diesen Text durch, ich glaube danach hat sich eine Teilnahme erledigt ;)

https://www.kulturgu...ngnahme-der-ikm

 

Gruß, Frank

 

 


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#10 Lothar

Lothar

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Geschrieben 13 Juni 2021 - 17:46

@Thorsten, gut , dass du die Infos weitergeleitet hast. Nur so - und mit der Bemerkung von Frank - kann man sich ein besseres Meinungsbild machen. 

Und im Grundsatz geb ich dir Recht . Als Verbrennerfraktion immer schön wach bleiben , um nicht plötzlich mit  Verboten

überrascht zu werden. 

Gruß Lothar

 


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#11 Hans Werner Pauli

Hans Werner Pauli

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Geschrieben 14 Juni 2021 - 15:15

Hallo;

 

Frank, danke für Deinen Hinweis und Erläuterung.

 

Man sollte immer kritisch, informiert und auch beteiligt sein.

Aber wenn ich so sehe, was in einzelnen Foren und Online Plattformen "abgeht", z.B. mit dem Hinweis auf diese Petition, einfach nur irre :o

 

Damit das klar ist, ich bin kein Klimawandelgegner, Coronaleugner, Aluhelmträger, bzw. "Querdenker".

Aber Ich glaube erst mal grundsätzlich GARNIX ;)

 

Servus

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#12 Detlef

Detlef

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Geschrieben 14 Juni 2021 - 17:06


 

Damit das klar ist, ich bin kein ... "Querdenker".

 

Ohne Querdenken würde ich kein einziges Projekt hinbekommen, bzw. hätte in der Vergangenheit keines geschafft.

 

Ohne Zweifel und Skepsis keine Wissenschaft, ohne Wissenschaft keine Zukunft.

 

Sowas mit "Leugner", "Gegner", "Aluhut" zu verleumden, ist einfach nur dumm und/oder Politik.
 

Zur Petition: Der Text selbst geht gar nicht auf Oldtimer/Kulturgut ein. Allein das sollte schon auffallen.


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Viele Grüße

 

Detlef


#13 Frank 928

Frank 928

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Geschrieben 15 Juni 2021 - 09:24

Ich finde den Artikel der Initiative Kulturgut Mobilität gut geschrieben und auch in sehr positiver Weise informativ. Dennoch beruhigen mich die dort ausführlich dargestellten Inhalte überhaupt nicht.

 

Wir sehen uns in der (Verbrenner-)Mobiliät seit Jahren einer Kampagne der EU-Regulatoren ausgesetzt. Die EU-7 Norm ist nur der letzte Streich. Wenn man sich den Satz von Juncker in dem Kontext nocheinmal vor Augen hält: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." dann sollte jedem klar sein, dass diese Vorgehensweise auf kurz oder lang auch unsere Oldtimer-Mobilität bedroht.

 

Denn wir haben uns in der Kommission weg bewegt von einer Fakten- und enscheidungsbasierten Regulatorik hin zu einer Regulatorik der Ideologie. Je nach dem, welcher Ideologie man folgt, CO2-Emissionsziel wg. Klimawandel, Extinction Rebellion, Auflösung der Geschlechter, um ein paar Beispiele zu nennen, erwachsen daraus Verbote oder Dekonstruktionen. Und in dieser Logik ist alles möglich, auch das Verbot oder zumindest komplett einschränkende Fahren von Oldtimern à la 07er Kennzeichen, das sollte jedem offensichtlich geworden sein.

 

Auch das Parteiprogramm der Sonnenblumenpartei sollte man aufmerksam lesen, denn sie haben sehr große Chancen, nach der nächsten Wahl an der Regierung zumindest maßgeblich beteiligt zu sein. Es drohen konkret Tempolimit und Einschränkungen bei den Oldtimern bzw. Entfall der "Privilegien" wie das H-Kennzeichen und damit die günstige Kfz-Steuer sowie die ungehinderte Einfahrt in Umweltzonen.

 

Insofern finde ich Petitionen zu solchen Themen generell sinnvoll, auch wenn diese im Text ggf. etwas an unserem eigenen Bedarf vorbei geht.


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#14 sven_c1

sven_c1

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Geschrieben 15 Juni 2021 - 21:51

Tempo 130 wird meines Erachtens - egal mit welcher Koalition - in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden. Alles andere würde mich schon sehr wundern (ich gehe davon aus, dass die Grünen in jedem Fall in einer Regierungskoalition landen).
Mittlerweile ist das Tempolimit in der Gesellschaft überwiegend akzeptiert.
Die „freie Fahrt“ passt offenbar nicht mehr in die heutige Zeit. https://www.adac.de/...hn-deutschland/
„Bringen“ tut Schnellfahren auf bundesdeutschen Autobahnen außer Adrenalinkick meines Erachtens nicht viel, jedenfalls meist keine signifikante Zeitersparnis. Außer man ist zu absoluten Nebenzeiten unterwegs oder irgendwo „JWD“.

Und auch wenn ich mich jetzt hier unbeliebt mache: Das Tempolimit werden wir überleben (es gab ja mal - vor meiner Zeit - nicht mal innerorts Geschwindigkeitslimits in D - unvorstellbar!). Haben ja fast alle anderen Länder der Welt auch geschafft. Und trotzdem gibt es z.B. noch Supersportler aus Italien und den USA.

H-Kennzeichen-Privileg und ähnliches: Dazu habe ich beim Überfliegen nichts im Wahlprogramm der Bündnis-Grünen gefunden?
Wundern würde mich aber auch nicht, wenn hier etwas passiert: Es ist sicher nicht unbedingt hilfreich, dass in den letzten Jahren der Anteil an H-Kennzeichen-Fahrzeugen sprunghaft angestiegen ist. Da werden neben Liebhaberfahrzeugen auch haufenweise Autos unterwegs sein, die vergleichsweise hohe Emissionswerte haben und oft noch im Alltagsbetrieb mit entsprechenden Jahresfahrleistungen bewegt werden. Es gab ja sehr haltbare Autos wie den Golf II, E30, W124, W201, C4 und und und - nicht totzukriegen, die jetzt ins H-Alter gekommen sind.
https://www.vda.de/d...11 bis 2020.pdf
(Ich kann jetzt nix sagen zur Gesamtökobilanz dieser wahren Langzeitautos).


Verkehrslärm: nervt mich mittlerweile auch extrem. Ich wohne an einer Ortsdurchfahrt-Straße. Rund 2,5km entfernt befindet sich ein überregional beliebtes Biker-Café - beliebter Treffpunkt. Es widert mich an, diese amerikanischen Schrotthaufen hier rumpöttern zu hören, am Wochenende ist das wirklich sehr störend. Die Dinger klingen noch nicht mal gut. Von mir aus können die gerne in Texas Kühe erschrecken, aber bitte nicht in urbanen Zonen. Gleiches gilt auch für GT3, C63 und Co, die unbedingt ihre Klappenauspuffanlagen in der Innenstadt aufreißen müssen. Das finde ich schlichtweg asozial. Und verstehe nicht, warum der Gesetzgeber hier nix hinbekommen hat (gute Lobbyarbeit?…).

Jede Medaille hat zwei Seiten.
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#15 Ummi

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Geschrieben 15 Juni 2021 - 22:08

Und verstehe nicht, warum der Gesetzgeber hier nix hinbekommen hat (gute Lobbyarbeit?…).


Wenn man wollte könnte man mit der Legislative und Exekutive durchgreifen, aber so kann man doch viel besser die Stimmung der verärgerten Bevölkerung nutzen um höhere Ziele zu erreichen.
Bei uns im Schwarzwald kannst du die lauten Motorräder (und Autos) schon drei Minuten früher hören, es wäre ein Leichtes diese Minderheit hinter der Bergkuppe abzufangen und knallhart abzustrafen. Stattdessen wird der Frust der Anwohner genutzt und es werden Bündnisse gegen Motorradfahren im allgemeinen geschlossen und Fahrverbote gefordert. Die Stimmung weiter anzuheizen ist den ideologischen Zielen dienlicher als früh durchzugreifen.
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#16 Arno Schiebler

Arno Schiebler

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Geschrieben 16 Juni 2021 - 07:00

Wehret den Anfängen. ;)

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#17 Frank 928

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Geschrieben 16 Juni 2021 - 10:44

Ich bin absolut gegen das Tempolimit, und die Argumente, die dafür herbeigeführt werden, sind Scheinargumente. Fahren ohne Tempolimit ist zu allererst Freiheit, das ist die Entscheidung, aufs Gas drücken zu können, wenn es die Verkehrssituation zulässt. Und selbstverständlich geht das viel öfter als nur zu Randzeiten. (Besonders diese kastrierten 180Km/h-SUV-Bomber finde ich eine grenzenlose Frechheit, aber es soll ja Leute geben, die das auch noch kaufen.) Mein zur Zeit am meisten gefahrenes Fahrzeug ist mein 420 CDI V8 Biturbo, eine gnadenlose Fahrmaschine, die mir jederzeit Spaß, jederzeit Vergnügen und Freiheit bietet.


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#18 Thomas Roller

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Geschrieben 16 Juni 2021 - 11:46

Ich denke mal man sollte jedem die freie Wahl der Geschwindigkeit lassen, sofern dies aus Verkehrsspezifischen Gründen möglich ist und dabei andere Verkehrsteilnehmer weder gefährdet noch genötigt werden. Das gleiche gilt auch für die Wahl des KFZ, Geschmäcker sind bekannterweise verschieden.


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#19 Frank 928

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Geschrieben 17 Juni 2021 - 09:56

Ich zitiere mal von einem Online-Blog: Auf Zero-Covid folgt Zero-Mobilität. Dabei werden CO2-Grenzwerte genauso willkürlich festgelegt wie "Inzidenzen". Auch wenn ich Zero-Covid ausdrücklich mangels Kompezenz nicht beurteilen kann/möchte, denke ich, dass wir uns hingegen beim Thema Mobilität tatsächlich der Zero nähern, wenn wir so weitermachen.

 

Die willkürlichen Grenzwerte aus Brüssel und das sinnlose kommende Tempolimit sind doch nur weitere Freiheitseinschränkungen, die die meisten in Deutschland anstandslos zu schlucken bereit sind. Was kommt als Nächstes? Fahrzeuge, die über Fernwartung in oder außer Betrieb zu setzen sein werden? Bei Wohlverhalten? Bei eingehaltenen Grenzwerten? Bei einem jährlichen max. CO2-Ausstoß? Bei erheblichen Mehrkosten für zu erwerbende CO2-Zertifikate, gleich mitzubestellen an der Tankstelle? Denkt doch mal weiter, Leute, auch wenn das Wetter uns heute mit einem sonnigen Tag belohnt? Wohin wird das führen!? Wer hat sich schon seinen Porsche verkauft und sich ein Lastenfahrrad bestellt? 


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#20 Christian Stephan

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Geschrieben 17 Juni 2021 - 11:25

Moin,

 

ja, auch ich betrachte das Thema mittlerweile mit Sorge, daher habe ich ja auch schon geschrieben, daß wir Autofahrer uns auch mal sichtbar zusammenfinden müssten. Ich bin mir noch nicht sicher, wasrum das bisher nicht funktioniert hat. 

a) irgendwie dem Zeitgeist nicht angemessen. Der ADAC zum Besipiel wandelt sich auch zu einem Mobilitätsverein und plant Radwege .... 

B) Autofahrer sind tatsächlich meinungsloses Volk und denen ist es egal, ob nun irgendwo gefahren werden darf oder nicht, oder ob das mit Tempo 30 passiert oder 130.

c) die Autofahrer haben zu den Zieten etas anderes zu tun, als die Autogegner. Statt Zeltlager in Grünflächen zu errichten und basisdemokratisch Pamphlete zu erstellen, sitzen die Autofahrer im Büro und arbeiten und möchten sich im Feierabend davon erholen. 

 

Mir mißfällt im allgemeinen, wenn mir mit Verboten irgendwas unattraktiv gemacht und was anderes dafür attraktiver gemacht werden soll. Es ist auf Autobahnen in Deutschland nun mal generell erlaubt, schnell zu fahrn. Aber es ist auch nicht vorgeschrieben. Sollte sich eine Mehrheit der Bevölkerung für ein Tempolimit aussprechen, können die es doch selber sofort umsetzen. Es wird ja niemand gezwungen, schneller als 130 zu fahren.Aber da haben wir wieder eine deutsche Mentalität, was ich nicht machen möchte, soll auch niemand anderes machen. Und Nachteile möchte ich auch nicht haben. Sofern die von mir bevorzugte Variante Nachteile hat, die andere davon abhalten sie zu nutzen, muß ich halt die für viele offensichtlich attraktivere Variante einbremsen. Das ist sozialdemokratische Wirtschafts-und auch sonstige Politik. Richtig wäre es, die Alternativen so attraktiv zu machen, daß sie genutzt werden, oder aber den Willen akzeptieren, daß aus welchen Gründen auch immer genutzte Verkehrsmittel offenbar gewünscht werden und andere nicht. Selbstverständlich müssen die entstehenden kosten auch denen zugerechnet werden, die die Alternativen nutzen wollen. Denn Geld wird nunmal nicht gedruckt (wobei viele links der Mitte das wohl glauben) noch vollstädig von anderen bezahlt werden kann / soll. Es werden viele Investitionen in Radwegeinfrastruktur getätigt. Dem möchte ich überhaupt nicht widersprechen. Aber für mich ist es an der Zeit, eine Fahrradsteuer einzuführen zur Finanzierung. 

Ich bin halt auch ein Freund individueller Mobilität. Wobei hier der Schwerpunkt auf individuell liegt, und nicht nur auf schnell, pünktlich, oder so. Mein Auto fährt genau da los, wo ich bin, fährt genau da hin wo ich hin will, ich sitze nur mit Menschen auf engem Raum zusammen, mit denen ich auch zusammen sitzen möchte, muß meinen Krempel nicht schleppen, kann Musik ohne Kopfhörer hören und Spaß macht es mir auch noch.

BTW gerade in Corona Zeiten erleben wir doch, wie wertvoll INDIVIDUALVERKEHR ist. In den letzten 1,5 Jahren wollte ich mich nicht in eine U Bahn einen Zug oder einen Bus quetschen müssen. Mein Leben habe ich so angelegt, daß mir das nicht passiert, und ich möchte das auch nicht ändern.

Das wir auch aus Spaß an der Freude das Auto nutzen, ist auch eines der aktuell wenig angesagten Themen, die aber trotzem irgendwo artikuliert werden müssen. Die Grünen haben übrigens auf eine Anfrage im Bundestag zum Kulturgut Oldimer als einzige Partei gesagt, daß es sich hier um eine Liebhaberei handelt, sie für sie keinen besonderen Schutz geniessen sollte. Steht irgendwo unter den links wenn man sich mal durchklickt. 

Die Argumentation bei einem Tempolimit würde der Kraftstoffverbrauch zurück gehen, ist sicherlich theoretisch richtig, mein BMW nimmt sich schon einen Liter auf 100 km mehr, wenn ich über 200 fahre, aber ehrlich gesagt, macht man das ja doch nicht dauernd. Irgendwo gibt es auch eine Statistik dazu, die aussagt, das der Kraftstoffverbrauch in D nicht nennenswert sinken würde, da die meisten schon heute nicht so schnell fahren. Das ist der Aufwand zu Nutzen sicherlich nicht gegeben.

Weiteres Argument: D ist das einzige Land in, dem es kein Tempolimit gibt, ... Na gut schauen schauen wir über den nationalen Tellerrand hinaus... in den USA darf ich mir eine Waffe kaufen und die Munition gibt es im Supermarkt, finde ich gut, warum gibt es das hier nicht .. ? In Holland kann ich mir meinen Joint im Coffeeshop kaufen, warum gibt es das hier nicht ... ? In Frankreich kann ich mir in der Kantine mittags meinen Rotwein bestellen (jedenfalls war das vor 15 Jahren, als ich dort Lieferanten besucht hatte noch so )  ...

Diese Argumentationen sind für mich mit Abschreiben gleich zu setzen. Und für Abschreiben hat es bei mir damals in der Schule eine 5 gegeben und ich mußte den Raum verlassen .... 

 

 


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