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Getriebelager G50


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42 Antworten in diesem Thema

#21 Martin W.

Martin W.

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Geschrieben 24 März 2012 - 13:33

@Manfred, sieht nicht viel anders aus - was erwartest Du?

Die kleinen dicken Scheiben zwischen Schraubenkopf und Deckel haben gefehlt, deshalb hat es die Deckel von konvex nach konkav gezogen. Macht nix, die Deckel kommen eh noch neu - dann aber mit den Scheiben.

Der Kraftfluss durch den Kunststoff macht mir die meisten Sorgen. Die Aussies habe ich schon zum Grübeln ins Wochenende geschickt, bin mal auf deren Antowrt gespannt.

Gruß, Martin
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#22 Manfred Witte

Manfred Witte

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Geschrieben 24 März 2012 - 19:53

hallo christoph dirks
wenn der stabi oben ans gehäuse schlägt, dann ist der mit großer wahrscheinlichkeit, falsch rum eingebaut.
das liegt nicht an der getriebeaufhängung, oder an den gummibuchsen.

@martin,die gummilager sind wieder einsetzbar.
ich habe sie rausgepreßt u. wieder rein gedrückt.
bei mir jedenfals waren sie nach 24 jahren wie neu.
keine risse oder löcher oder abschabungen.

die steigerung sind natürlich die aluteile von DP motorsport.

gruß, manni witte
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#23 Martin W.

Martin W.

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Geschrieben 31 März 2012 - 19:51

Manfred,

wie bzw mit was hast Du die Lager wieder eingepresst? Raus ging ja ziemlich einfach...

Gruß, Martin

#24 Manfred Witte

Manfred Witte

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Geschrieben 01 April 2012 - 21:17

hallo martin
gute frage.
ist schon lange her.
ich meine, ich habe das gummi mit dem schraubstock reingedrückt.
drei stückchen dachlatte.
zwei dahinter. eins davor.
und zu drehen.

gruß, manni witte
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#25 Martin W.

Martin W.

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Geschrieben 02 April 2012 - 08:08

Ja genau so haben wir es auch probiert. Aber der Gummiteller stellt sich dermaßen quer bzw spreizt sich so sehr auf, der will partout nicht durchs Loch. Flutschimittel hat auch nix gebracht.
Bevor der Gummi riss haben wir mal lieber aufgehört. Vielleicht dann doch mit mehr Gewalt.

Gruß, Martin

#26 Manfred Witte

Manfred Witte

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Geschrieben 02 April 2012 - 10:38

hallo martin

das gummiteil ist sehr widerstandsfähig.
drück das teil da rein.
den getriebehalter so einspannen, das du den zusätzlich noch,
bei bedarf bewegen kannst.
ich hab das auch so gemacht.
überlege dir von welcher seite du das gummiteil reinsetzt.
sonst komm bei mir vorbei.
wir machen das dann zusammen und fahren dann zum meilenwerk
nach düsseldorf.


gruß,manni witte
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#27 Martin W.

Martin W.

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Geschrieben 02 April 2012 - 11:39

überlege dir von welcher seite du das gummiteil reinsetzt.

Ja, da hatten wir mit zwei Mann prompt auch zwei Theorien - und sind mit beiden gescheitert. :D

Hast Du wie auf Deinem Bild von unten nach oben (dünner = flexibler, aber größerer Durchmesser des Gummiteils) oder oben nach unten (dicker, steifer, aber kleinerer Durchmesser) gepresst?

Gruß, Martin

#28 Manfred Witte

Manfred Witte

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Geschrieben 02 April 2012 - 12:06

also:auf dem bild ist die seite mit dem gummiteil zu sehen.

das gummiteil vor die öffnung halten und noch zwei
holzstücke vor das gummi halten.
von der anderen seite auch zwei kleine stücke als platzhalter vor den getriebehalter.

einspannen und zu drehen.
keine angst das gummi geht nicht kaputt.

sollte die seite nicht funzen probiere bitte die andere seite.
im grunde ist es aber egal von welcher seite du das gummi reindrückst.

laß dir zeit. das gummi rutscht langsam in die vorgesehene öffnung.

gruß, manni witte
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#29 Christoph_

Christoph_

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Geschrieben 02 April 2012 - 22:49

Hallo Manfred,

habe den Winter über mein komplettes Fahrwerk neu gelagert. Und du hast recht, der Stabi war falsch eingebaut mit der Kröpfung nach oben. Muss ich irgendwann einmal falsch montiert haben, auf älteren Bilder ist er noch mit der Kröpfung nach unten montiert, so wie es sein soll. Die neuen Getriebelager schaden sicherlich nicht...

Viele Grüße
Christoph

#30 Martin W.

Martin W.

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Geschrieben 03 April 2012 - 08:17

Hallo Christoph,

bist Du mit Deinen Lagern schon mal gefahren? Wie ist der Eindruck? Haben sich beim Zusammenbau keine Bauchschmerzen breit gemacht?

Vorab: den Aussies konnte ich verklickern, dass ihr Set in der aktuellen Version nicht bei G50 funktioniert, die Buchsen sind zu kurz. Momentan suchen sie nach einer Lösung.

Gruß, Martin

#31 Manfred Witte

Manfred Witte

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Geschrieben 03 April 2012 - 11:12

hallo christoph
das mit dem stabi ist mir auch passiert.

martin:ist das gummi im getriebehalter ?
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#32 Martin W.

Martin W.

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Geschrieben 03 April 2012 - 18:54

Hallo Manfred,

nee noch nicht. Ich warte noch auf das Rep.kit der Australier und probiere deren Buchsen erst nochmal aus. Wenn es nicht gefällt, dann kommen die Originalgummis wieder rein. Da ich Ostern aber nun doch nicht zum elfern komme spare ich mir das ein/auspressen erstmal. Letztes Wochenende war der "will fahren" Druck größer ;)

Gruß, Martin

#33 Manfred Witte

Manfred Witte

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Geschrieben 04 April 2012 - 07:25

hallo martin
mach mal ein bild von dem aussi rep. kid .

gruß, manni witte

#34 Martin W.

Martin W.

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Geschrieben 04 April 2012 - 19:18

Rep.kit war der falsche Ausdruck. Ich vermute, dass die mir Bolzen schicken, die von der Länge her korrekt sind. Die im aktuell angebotenen Kit SPF1375K sind für die G50-Brücke zu kurz. Mal sehen, dauert noch einmal halb um den Globus.

Gruß, Martin

#35 Martin W.

Martin W.

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Geschrieben 03 Juni 2012 - 15:12

So, aus Australien kam irgendwann ein Komplettset for free mit einer Buchsenlänge, die nun auch Studenten des ersten Semesters Technische Mechanik zufrieden stellt. Eingebaut und gut.

Die Ausgangsituation sieht man in der Grafik auf der rechten Seite. Durch die zu kurzen Buchsen im Originial-Kit geht die ganze Vorspannkraft der Schrauben in das Buchsenmaterial. Und das kann es in Hinblick auf eine ja doch nicht so ganz unbegründet gewünschte Dauerfestigkeit der Schraubverbindung wohl mal nicht sein.
Zudem wurde das Buchsenmaterial derart gequetscht, dass ich mir keinen Unterschied zu Alubuchsen vorstellen kann.

Mit korrekter Buchsenlänge ergibt sich nun eine vertretbar erhöhte Geräuschkulisse bei doch merkbar steifer sitzender Antriebseinheit. Bei Bodenwellen, insbesondere in Kombination mit Querkräften, fühlt sich das Heck deutlich mehr wie ein Ein-Massen- statt Zwei-Massen-System an.
Ich habe alle vier Lager nun so verbaut. Einen ähnlichen Effekt nur bei Umbau der hinteren Lager auf die Cabrio-/CS-Lager konnte ich nicht im Ansatz feststellen.

Korrekte Buchsenlänge war bei mir letztendlich 38mm in Verwendung mit den einfach konkav geformten Scheiben. Und auch nur so passen nach meiner Auffassung die Teile bei den hinteren Motorlagern.

Gruß, Martin
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#36 Ralf Prüßner

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Geschrieben 03 Juni 2012 - 22:33

hallo martin,

was meinstdu den mit buchsen? ich sehe da vier gummidämpfungselemente und ein distanzrohr, oder wie?

aber auf der zeichnung rechts, ist doch das distanzrohr zu kurz, die schraube muss doch auf block am distanzrohr festgezogen werden? das schraubendrehmoment kann sich doch nicht nur an den gummidämpfungselement abstützen, wie fest soll man die schraube denn da anziehen?? oder habe ich jetzt was nicht verstanden!

lg
ralf

#37 Martin W.

Martin W.

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Geschrieben 04 Juni 2012 - 10:05

Meine Buchse = Dein Distanzrohr
Kurz & dicke Wandstärke ist bei mir eine Buchse ;)

Und Du hast exakt verstanden, was bei der rechts dargestellten Version das Problem ist. 8)
Das kann man leider vom Hersteller nicht sagen, denn der liefert ja bislang genau so aus. 8o

Zusätzliches Problem:
Bei der linken, originalen Version ist die Buchse einvulkanisiert. Der Kraftfluss geht also vom Getriebeträger über Gummi über Buchse an die Karosserie. Die Scheiben oben/unten dienen sozusagen als Ausfederbegrenzer.

Bei der rechten Version werden die Buchsen nur in die Federelemente eingeschoben. Sind die Buchsen zu kurz hat man kein definiertes Anzugverhalten der Schraube. Bei 80Nm ziehen sich die Scheiben ein, siehe mein Foto oben auf Seite 2.
Sind die Buchsen zu lang, dann hat die Einheit Spiel.

Gruß, Martin

#38 Ralf Prüßner

Ralf Prüßner

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Geschrieben 07 Juni 2012 - 20:59

hi martin,

kann man die distanzrohre nicht selber auf maß bringen?

die länge kann man doch ganz einfach ausrechnen!

also so eine gummifed. setzt sich im allgemeinen 3-5% von ihrer ausgangslänge!

zum messen die beiden hälften der gummibuchsen in den getriebeträger legen und dann die gesamtlänge messen! jetzt die setzung x2 pro gummibuchse und 1mm vorspannug abrechnen und fertig ist unsere distanzrohrlänge!

der dämpfungseffekt müsste auch ohne vulkanisierung funktionieren, da die aufnahmen ja konisch sind. nur die scheiben sollten schon so 3mm dick sein!

bei fa. Fibro kann man so was kaufen, werkzeugbaunormalien!

lg
ralf

#39 Dirk Becker

Dirk Becker

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Geschrieben 05 Juli 2018 - 22:26

Hallo,

ich hol das hier nochmal hoch. Ich würde gerne die Gummis in meiner Lagerbrücke erneuern. Komme aber mit den Links und den Angaben hier nicht weiter. 

Gibt es etwas Neues dazu?

@Manfred Witte: Welche Gummis hast du hier eingepresst? (Kann leider das Bild nicht mit einfügen)

also:auf dem bild ist die seite mit dem gummiteil zu sehen.

das gummiteil vor die öffnung halten und noch zwei
holzstücke vor das gummi halten.
von der anderen seite auch zwei kleine stücke als platzhalter vor den getriebehalter.

einspannen und zu drehen.
keine angst das gummi geht nicht kaputt.

sollte die seite nicht funzen probiere bitte die andere seite.
im grunde ist es aber egal von welcher seite du das gummi reindrückst.

laß dir zeit. das gummi rutscht langsam in die vorgesehene öffnung.

gruß, manni witte

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lg

Dirk

 



#40 Arno Schiebler

Arno Schiebler

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Geschrieben 06 Juli 2018 - 08:13

Hallo zusammen,

meine Erfahrung zum Thema Einpressen von Gummiteilen am Fahrwerk:

Zum Einpressen auf keinen Fall Fett oder Öl verwenden! Das schmiert dauerhaft, der Gummi rutscht bei jeder Bewegung und nutzt sich ab. Beim Erneuern der Schwingenlagerung an meinen E30 habe ich auf anraten meiner Werkstatt (alter Meister) Terpentinersatz als Gleitmittel verwendet. Das verschwindet nach kurzer Zeit vollständig und die Verbindung Gummi-Fahrwerk ist fest. Beim Einfedern verformt sich der Gummi in sich und rutscht nicht im Lager hin und her. Hier bei der Getriebelagerung ist das vielleicht nicht so kritisch.

Viele Grüße
Arno


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911 Carrera Coupe, Mj. 88, diamantblau-metallic, sog. "Jubi-Modell".




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