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Als der Südwesten das Fahren lernte ...


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13 Antworten in diesem Thema

#1 Targa1987

Targa1987

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Geschrieben 13 Januar 2015 - 16:27

Hi zusammen,
für alle die diese SWR-Dokumentation letzten Samstag verpasst, oder wie ich, zufällig mitten hinein gezappt haben.
Ich finde sie absolut spitze ...

http://swrmediathek....d3-0026b975f2e6

Gruß Bernd

"Nur wer seine eigene Melodie hat kann auf den Rest der Welt pfeifen!"


#2 Rainer Klier

Rainer Klier

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Geschrieben 13 Januar 2015 - 16:35

Danke für den Tipp. Haben leider auch nur bei der Hälfte reingezappt. Die zweite Hälfte des Films fanden wir auch absolut sehenswert.

Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen - Walter Röhrl
964 C2 cassis-metallic mit diversen, bewusstseinserweiternden Umbauten

 

Jeder Mensch macht mich glücklich… die einen, wenn sie den Raum betreten, die anderen, wenn sie den Raum verlassen.

 

 


#3 Targa1987

Targa1987

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Geschrieben 13 Januar 2015 - 16:56

Bitteschön ;)

Suche schon seit Sonntag im Netz ob ich den Film irgendwo nochmal komplett anschauen kann.
Dachte schon: "Schade wird wohl nichts :("
Ist seit heute GsD in der Mediathek gelistet.
Geht gerade schon direkt auf die Festplatte runter.

Grüße
Bernd

"Nur wer seine eigene Melodie hat kann auf den Rest der Welt pfeifen!"


#4 Thomas Roller

Thomas Roller

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Geschrieben 13 Januar 2015 - 18:30

Toller Bericht, ich hätte nie gedacht, das es nur im Südwesten so viele Hersteller und Fertigungen gab. Und das zu jedem noch Fahrzeuge existieren.
Gruss Thomas
Porsche 993 Coupe Bj. 95, irisblau-metallic, revidierter Motor mit ca. 360 PS

#5 Stefan Strobel

Stefan Strobel

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Geschrieben 14 Januar 2015 - 19:54

Grandios !!

Was man in den 50er/60er und 70ern in der Allgemeinheit zu Alkohl, Sicherheit usw. gedacht hat würde heute zur Steinigung führen :D

Gerade die Kommentare von Richard von Frankenberg sind echt der Brüller.
Gruss Stefan

I am not young enough to know everything ..... James Matthew Barrie

#6 Emanuel Zifreund

Emanuel Zifreund

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Geschrieben 14 Januar 2015 - 21:38

Ja, ja, die Zeiten als man noch mit 100 betrunken durch's Dorf fahren konnte :D
die sind nun echt vorbei.
Schöner Film - Gruß Emanuel
EZ - luftgekühlt macht einfach Spaß www.atelier27.de - Gute Fotos machen auch Spaß

#7 Manfred Witte

Manfred Witte

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Geschrieben 14 Januar 2015 - 22:04

wißt ihr eigentlich wie arm wir waren ?
430 DM durchschnittslohn im Monat . mein erstes Auto ein 356 B , bj. 62 ,
für 4000 DM . das war 1968 / 69 . wir haben tag u. nacht gearbeitet.
mein zweites Auto ein 911 T, 110 PS, in Blutorange. eine rakete.
der käfer LS hatte ca. 45 PS.
mit dem T konnte man direkt zwei oder drei Autos überholen , nicht nur eins.
eine runde Nürburgring 3 DM .
den opel p2 , den man auch im film immer sieht, ich hatte einen von meinem vater.
der rostete schneller wie er fuhr. der tüv hat mir den noch auf dem Hof
stillgelegt.
die Anschnallpflicht haben wir Helmut kohl zu verdanken , gut so.
ich kann mich nicht erinnern , in dieser zeit jemals ein protokol bezahlt zu haben. tempo 100 auf der Landstraße absolut sinnlos. wofür ?
es gab nur ein fünftel der Verkehrsteilnehmer.
was haben wir eigentlich gemacht als es noch keine blitzer gab ?

wenn ich heute von Berlin nach Düsseldorf fahre , dann frage ich meine
frau, was haben wir hier , 100 oder 120 km / h.
gruß. MW

#8 Targa1987

Targa1987

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Geschrieben 15 Januar 2015 - 17:21

Original
wißt ihr eigentlich wie arm wir waren ?

Wenn man zu der Zeit einen gebrauchten Porsche gefahren hat, konnte es so schlimm nicht gewesen sein :D ;)

430 DM (Netto???) im Monat = 10 Monatslöhne und die 4 Mille für den Kübel waren zusammen

Rechne ich 4-5 Jahre zurück und nehme recht optimistische 2000 € (Netto!) Durchschnittslohn im Monat = 10 Monatslöhne und ein guter 3,2er war realisierbar. O.K. der Marktwert vom 3,2 er ist inzwischen etwas abgedriftet.

Also sind wir heute entweder so arm wie früher, oder waren wir früher genau so reich wie heute .... :D

Grüße Bernd

"Nur wer seine eigene Melodie hat kann auf den Rest der Welt pfeifen!"


#9 Hans Werner Pauli

Hans Werner Pauli

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Geschrieben 15 Januar 2015 - 18:54

Hi;

mache der Kommentare waren schon wirklich krass.
Kenne ich von meinem Vater
Andere Zeit eben.

Man kann ja nachlesen, das wir heute statistisch für viele Produkte sehr viel weniger arbeiten müssen.
Natürlich immer die "Durchschnitts" Betrachtung.

Ich habe noch nicht nachgerechnet, wie lange man für einen neuen 11er arbeiten müsste.
Statistisch ;)

Insofern bin ich bei Bernd, Arm ist ja relativ ;)

Ich bin froh, das ich heute lebe :D

Servus

hwp

#10 Manfred Witte

Manfred Witte

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Geschrieben 15 Januar 2015 - 22:14

Also sind wir heute entweder so arm wie früher, oder waren wir früher genau so reich wie heute .... :D

..................................................................

hallo bernd
ich glaube , wir sind heute reicher als früher und sozial mehr abgesichert .
und weil die Generationen vor uns , etwas hinterlassen haben , sei es ein haus ,Grundstück oder Geld , das die nachkommen verwerten konnten.
und es war ein grundstock für späteres handeln.

meine kündigungszeit im Baugewerbe 1966/67 , betrug damals 3 ( drei ) tage.
das hatte vor - und Nachteile, wie man sich denken kann.
und wir hatten in Deutschland zum ersten mal über einhunderttausend
registrierte menschen die arbeitslos waren. die leute waren entsetzt.

gruß,MW

#11 Frank 928

Frank 928

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Geschrieben 16 Januar 2015 - 09:12

Gestern gab es zum Thema arm und reich eine sehr interessante Sendung auf 3sat. Tenor war, dass immer dann, wenn Kapitalrendite ® und Wirtschaftswachstum (g) besonders weit auseinander liegen, die Schere zwischen arm und reich besonders stark ist bzw. aufgeht. Tenor war auch, dass wir in Deutschland in den 50er und 60er Jahren eine relative Gleichverteilung der bezogenen Einkommen hatten (also r nahe an g), die Schere in den 70er/80ern wieder leicht aufging und nun, im 21sten Jahrhundert, r weit entfernt von g ist.

Daher würde ich sagen, wenn wir die Einkommen (nicht das vererbte Kapital) der Gesamtbevölkerung ansehen, dann sind wir relativ zu den 50ern/60ern ärmer geworden, einige Wenige jedoch (wesentlich) reicher.

Ansonsten: Als der Südwesten das Fahren lernte ... ist ein ganz fantastischer Beitrag!

1989er 911 Carrera, 1993er 928 GTS


#12 Targa1987

Targa1987

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Geschrieben 16 Januar 2015 - 15:21

Original

hallo bernd
...
und weil die Generationen vor uns , etwas hinterlassen haben , sei es ein haus ,Grundstück oder Geld , das die nachkommen verwerten konnten.
und es war ein grundstock für späteres handeln.

gruß,MW

Hallo Manfred,

da gebe ich Dir recht, auch wenn ich selbst noch nie in die Gunst einer dieser "angenehmen" Hinterlassenschaften kam.

Ironiemodus ein
"Also konnte ich mir auch nur so einen alten, gebrauchten Porsche ohne vernünftiges Blechdach kaufen :D"
Ironiemodus aus

Gruß bernd

"Nur wer seine eigene Melodie hat kann auf den Rest der Welt pfeifen!"


#13 Rolf Lieberum

Rolf Lieberum

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Geschrieben 16 Januar 2015 - 16:26

Zitat: dann sind wir relativ zu den 50ern/60ern ärmer geworden


Tja, lieber weniger verdienen und für 38 Pfg ( ausgeschrieben Pfennig) der Liter viel fahren, als mit Spitzenwerten von 4. 35 DM pro Liter kurz zur Disco juckeln :D

Ei Guude wie, Gruß vom Lie


#14 Manfred Witte

Manfred Witte

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Geschrieben 16 Januar 2015 - 17:57

Original
Original

hallo bernd
...
und weil die Generationen vor uns , etwas hinterlassen haben , sei es ein haus ,Grundstück oder Geld , das die nachkommen verwerten konnten.
und es war ein grundstock für späteres handeln.

gruß,MW

Hallo Manfred,

da gebe ich Dir recht, auch wenn ich selbst noch nie in die Gunst einer dieser "angenehmen" Hinterlassenschaften kam.

Ironiemodus ein
"Also konnte ich mir auch nur so einen alten, gebrauchten Porsche ohne vernünftiges Blechdach kaufen :D"
Ironiemodus aus

Gruß bernd


hallo Bernd
ich hab auch so eine alte kiste.
aber für ein dach reichte es noch gerade.

gruß,MW




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